Full text : Preußisches Landbuch

625

Der  jährliche  Ertrag  der  Unterstützungen  für  die  Verwandten  ist  auf
20  Thlr.,  für  kaufuläuuischc  Personen  auf  60  Thlr.  festgesetzt  und  sie
dürfen  nur  aus  den  Einkünften  des  Nachlasses  genommen  werben.  Betrag ­
  des  Nachlasses  ca.  12,300  Thlr.  Die  Stiftung  erhielt  (1843)
Korporations-Rechte.
Schnitzler,
Banquier  zu  Köln,  Geh.  Kommcrzienrath  (f  1864)  leairte  der  evanq.
Gemeinde  in  Köln  für  die  Armen  derselben  2000  Thlr.
Franz  Schöbet,
Guts-Pächter  zu  Ransern  (t  1861),  überwies  dem  Magistrat  zu  Breslau ­
  100  Thlr.  mit  der  Bestimmung,  daß  die  Zinsen  davon  alljährlich
am  Sterbetage  des  Testators  an  die  Aermsten  des  Dorfes  Ransern
durch  das  Dorfgericht  vertheilt  werden  sollen.
Auguste  Schöller,
Rentnerin  zu  Düsseldorf  (s  1864>  vermachte  u.  A.  der  evang.  Gemeinde ­
  daselbst  ein  Haus  und  folgende  Kapitalien:  für  das  Krankenhaus ­
  5000,  für  das  Waisenhaus  5000,  für  den  Armen-Berein  500
Thlr.  Sie  legirte  ferner  der  Diakonissen-Anstalt  zu  Kaiserswerth  5000,
ber  Heil-  und  Pflege-Anstalt  blödsinniger  Kinder  zu  Gladbach  5000
Thlr.,  der  Rettungs-Anstalt  zu  Düsselthal  1000  Thlr.  rc.
Schöinannsche  Stipendien-Stiftung  zu  Greifswald.
Bon  Freunden  und  Berchrcru  des  Geh.  Reg.-Raths  und  Prof.  Dr.
Schömann  begründet,  indem  sie  bei  Gelegenheit  seines  50jährigcn
LTenst-Jubiläums  (1864)  eine  Summe  Geld  (1700  Thlr.)  zur  Gründung ­
  eines  Stipendiums  für  Studirendc  der  Philologie  an  der  dortigen
Universität  zusammenbrachten.
v.  Ş  ch  ö  II,
Amtsrath  auf  Kleinhos,  liest  in  der  StadtuTapiau  (1857)  zum  Unterrichte ­
  der,  der  K'lcinkittdcrbewahr-Anstalt  daselbst  angehörigcn  Kinder,
so  wie  zur  Unterbringung  zweier,Lehrerinnen,  ein  massives  Gebäude
für  ca.  1000  Thlr.  aus  eigenen  Mitteln  erbauen.  Bal.  Kleinkinderbewahr-Anstalt
  zu  Tapiau.
v.  Schön  «ich-Amti  her  Stipendien-Fonds.
Gestiftet  von  der  Frciin  v.  Schönaich  auS  dem  Hause  Carolath
Reuthen  durch  Urkunde  d.  d.  Krossen  18.  Mai  1700.  Es  bestehen
üu f  dieser  Stiftung  3  Stipendien  à  60  Thlr.  für  studircnde  Theologen
aus  der  Universität  Breslau;  die  Kollation  hat  der  Fürst  zu  Earolath-.
  Beuthen  mit  Zustimmung  der  theologisch^  Fakultgt.
V.  Schönaich-Gexsd  orfer  Sttpeiwicii.Kouds,
von  Franz  Frhrn.  v.  Schönaich  gestiftet.  Er  fundirte  ein
Kapital  von  5000  Thlr.  »  6  pEf.  auf  das  Gut  GerSdorf  bei  Krossen,
mich  bestimmte  von  den  Zinsen  jährlich  120  Thlr.  zu  zwei  Stipendien
a -.60  Thlr.  für  zwei  in  Frankfurt  a.  O.  studirendc  Theologen  refor-Ullrter
  Konfession.  Kollator  ist  der  Senior  der  v.  Schönaich  scheu
Preuß.  Landbuch.  40
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.