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stützung hülfsbedürftiger Wittwen und Kinder ev. Prediger im Umfange
der Monarchie diente. Die Verwaltung steht unter Aufsicht des
Kultus-Ministeriums und von der Einnahme werden jährlich 250 Thlr.
zur Ergänzung und Vermehrung des Kapitals verwendet.)
SchubertscheS Legat zu Deutsch-Ossig.
Baucrgutsbcsitzer Schubert setzte zum Andenken an seine t Gattin
1860 100 Thlr. ans. Der Geistliche verwaltet das Kapital, und erhält
von den Zinsen einen halben Thaler; der Rest soll an Weihnachten
zu Fußbekleidung für arme Schulkinder der Gemeinde verwendet
werden.
Fr. With. Schubert,
Kaufmann und Stadtältester zu Liegnitz (t 1859) vermachte seinen gesummten
Nachlaß, nach Abzug der Legale im Betrage von circa 14,000
Thlr., der Stadt Liegnitz in der Art, daß die Zinsen zum Kapital geschlagen
werden, bis dasselbe die Höhe von 50,000 Thlr. erreicht hat,
und sodann von den Zinsen 16 Hospital-Stellen, jede von 100 Thlr.,
unter dem Namen „Schubertsche für schuldlos verarmte, einen christlichen,
sittlichen Lebenswandel führende Inwohner und Inwohnerinnen
der Stadt Liegnitz" gestiftet, und der Rest von 400 Thlr. jährlich am
Sterbetage des Stifters (29. Juni) an arme, rechtliche, ohne ihr Verschulden
herunter gekommene Einwohner und Einwohnerinnen der Stadt
Liegnitz in Raten à 20 Thlr. unter dem Namen „Schubertsche Legate"
vertheilt werden.
Joh. Gottlieb Schubert,
Schuhmacher in Seideyberg (t 1864) vermachte der dortigen Kleinkiudcr-Bewahranstalt
250 Thlr.
v. Schub ertbsrbe Stiftungen.
Weihbischof v. Schuberth zu Breslau (+ 1835) setzte die verschämten
Haus-Armen der dortigen Stadt und Vorstädte lctztwillig zu Erben
seines Nachlasses ein. Ein Kapital von 3000 Thlr. dient zu einem
Unterstützungs-Fonds für die vier ältesten Kaplane der Diöces Breslau.
Die Verwaltung steht der geistlichen Behörde zu.
v. Schuckmannsche Familien-Stiftung,
von der 1856 t Kammerherrin v. Schuckmann geb. Kortzfleisch
mit dem Gute Battingöthal bei Stettin (3613 Morgen) begründet.
Die Revenüen sollen so lange zinsbar angelegt werden, biß dieselben
einschließlich der Zinsen jährlich 10,000 Thlr. reinen Ucberschnß geben,
der demnächst an die Mitglieder der Familie v. Schuck mann ausgezahlt
werden soll. Kurator ist der Kammerherr v. Schuckmann zu
Auras.
v. Schnckmannsche Stipendien-Stiftung,
bei Gelegenheit des Dienst-Äubilänms des Ministers v. Schuckmann
am Ilten Januar 1831 begründet, bezweckt sie aus der Rente von
600 Thlr. des durch Beiträge aufgebrachten Stiftungs-Kapitals von