Full text : Preußisches Landbuch

632

stützung  hülfsbedürftiger  Wittwen  und  Kinder  ev.  Prediger  im  Umfange ­
  der  Monarchie  diente.  Die  Verwaltung  steht  unter  Aufsicht  des
Kultus-Ministeriums  und  von  der  Einnahme  werden  jährlich  250  Thlr.
zur  Ergänzung  und  Vermehrung  des  Kapitals  verwendet.)
SchubertscheS  Legat  zu  Deutsch-Ossig.
Baucrgutsbcsitzer  Schubert  setzte  zum  Andenken  an  seine  t  Gattin
1860  100  Thlr.  ans.  Der  Geistliche  verwaltet  das  Kapital,  und  erhält ­
  von  den  Zinsen  einen  halben  Thaler;  der  Rest  soll  an  Weihnachten ­
  zu  Fußbekleidung  für  arme  Schulkinder  der  Gemeinde  verwendet
werden.
Fr.  With.  Schubert,
Kaufmann  und  Stadtältester  zu  Liegnitz  (t  1859)  vermachte  seinen  gesummten ­
  Nachlaß,  nach  Abzug  der  Legale  im  Betrage  von  circa  14,000
Thlr.,  der  Stadt  Liegnitz  in  der  Art,  daß  die  Zinsen  zum  Kapital  geschlagen ­
  werden,  bis  dasselbe  die  Höhe  von  50,000  Thlr.  erreicht  hat,
und  sodann  von  den  Zinsen  16  Hospital-Stellen,  jede  von  100  Thlr.,
unter  dem  Namen  „Schubertsche  für  schuldlos  verarmte,  einen  christlichen, ­
  sittlichen  Lebenswandel  führende  Inwohner  und  Inwohnerinnen
der  Stadt  Liegnitz"  gestiftet,  und  der  Rest  von  400  Thlr.  jährlich  am
Sterbetage  des  Stifters  (29.  Juni)  an  arme,  rechtliche,  ohne  ihr  Verschulden ­
  herunter  gekommene  Einwohner  und  Einwohnerinnen  der  Stadt
Liegnitz  in  Raten  à  20  Thlr.  unter  dem  Namen  „Schubertsche  Legate" ­
  vertheilt  werden.
Joh.  Gottlieb  Schubert,
Schuhmacher  in  Seideyberg  (t  1864)  vermachte  der  dortigen  Kleinkiudcr-Bewahranstalt
  250  Thlr.
v.  Schub  ertbsrbe  Stiftungen.
Weihbischof  v.  Schuberth  zu  Breslau  (+  1835)  setzte  die  verschämten
Haus-Armen  der  dortigen  Stadt  und  Vorstädte  lctztwillig  zu  Erben
seines  Nachlasses  ein.  Ein  Kapital  von  3000  Thlr.  dient  zu  einem
Unterstützungs-Fonds  für  die  vier  ältesten  Kaplane  der  Diöces  Breslau. ­
  Die  Verwaltung  steht  der  geistlichen  Behörde  zu.
v.  Schuckmannsche  Familien-Stiftung,
von  der  1856  t  Kammerherrin  v.  Schuckmann  geb.  Kortzfleisch
mit  dem  Gute  Battingöthal  bei  Stettin  (3613  Morgen)  begründet.
Die  Revenüen  sollen  so  lange  zinsbar  angelegt  werden,  biß  dieselben
einschließlich  der  Zinsen  jährlich  10,000  Thlr.  reinen  Ucberschnß  geben,
der  demnächst  an  die  Mitglieder  der  Familie  v.  Schuck  mann  ausgezahlt ­
  werden  soll.  Kurator  ist  der  Kammerherr  v.  Schuckmann  zu
Auras.
v.  Schnckmannsche  Stipendien-Stiftung,
bei  Gelegenheit  des  Dienst-Äubilänms  des  Ministers  v.  Schuckmann
am  Ilten  Januar  1831  begründet,  bezweckt  sie  aus  der  Rente  von
600  Thlr.  des  durch  Beiträge  aufgebrachten  Stiftungs-Kapitals  von
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.