Full text : Preußisches Landbuch

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nachrichtlich  —  dem  Stadtgericht  jährlich  eingereicht.  Die  Verwalter
so  sagt  bte  Stiften»,  werden  in  meinem  Geiste  handeln,  und  meinen
Wunsch,  „bte  Ltebc  zu  notleidenden  Mitmenschen  über  die  Zeit  hinaus ­
  zu  dehnen,  da  ich  nicht  mehr  sein  werde,  getreulich  erfüllen."  Die
Stiftung  hat  1848  die  landesherrliche  Genehmigung  und  zugleich
Stempelfrethett  erhalten.
Sperbersche  Stiftung  zu  Osterwieck.
Das  Objekt  beträgt  jährlich  30  Thlr.  und  wird  abwechselnd  drei  Jahre
hindurch  zu  Wegebesserungen  und  drei  Jahre  zu  Stipendien  für  studirende
  Bürgersohne  aus  Osterwieck  und  Halberstadt  verliehen.  Kollator
ist  der  Magistrat.
Spinnsche  Stiftung,
zur  Unterstützung  der  Armen  in  Kallenfels,  Oberhausen  und  Hennweiler
(Kreuznach).  Kapital  475  Thlr.,  verwaltet  von  der  Armen-Kommission.
St.  (Spiritus-Arnienhoss-Stistung  zu  Rees.
Sie  verpflegt  jährlich  14  arme  Wittwer  und  Wittwen  mit  einem
Kostenaufwande  von  11—1200  Thlr.  und  hat  ein  Vermögen  in  Grundstücken ­
  von  5600,  in  Kapital  von  13,700  Thlr.
Spital  zu  Enpen,
verbunden  mit  einer  Bewahr  -  Anstalt  für  unheilbare  Irre,  letztere  zugletch
  aus  den  Landgemeinden  des  Kreises.  Die  Anstalt  hat  eine  besondere ­
  Verwaltung  und  die  innere  Leitung  ist  den  Franziskanerinnen
von  der  heiligen  Familie  anvertraut.  Die  Anstalt  hat  ein  Vermögen
von  27,000  Thlr.  und  die  jährlichen  Einnahmen  betragen  3900  Thlr
die  Ausgaben  2750  Thlr.  Im  Durchschnitt  werden  täglich  70  Personen ­
  verpflegt.
Spletthaus  Hospital  zu  Berlin.
Ein  seiner  Zeit  am  Georgcn-Kirchhof  Nr.  18  belegrnes  Hospital  alter
Stiftung,  in  welchem  in  8  Stuben  24  Hospitalitinnen  zuiu  Theil  gegen
'  Etnzugsgcld  freie  Wohnung  und  eine  Geld-Unterstützung  erhielten
Seit  1849  ist  die  Anstalt  mit  dem  Friedrich-Wilhelms-Hospital  (s.  d.)
vereinigt  und  an  der  Stelle  der  alten  Gebäude  steht  jetzt  ein  Schulhaus. ­
  Das  besondere  Vermögen  deö  Hospitals  belief  sich  I860  auf
3870  Thlr.
Springer,
Wirthschaftskassen-Rcndaut  (f  1838),  vermachte  zwei  Grundstücke  von
7  und  10  Morgen  Fläche  mit  der  Bestimmung,  daß  f  des  jährlichen
Ertrages  zur  Bekleidung  armer  Kinder  in  Nen-Stechow  (Liegnitz),  das
Uebrige  zur  Begründung  einer  besonderen  Schule  für  die  Kolonie  Neu-Stechow
  verwendet  werden  soll.
Staats-  und  landwirthschastliche  Akademie  zu  Eldena.
1835  begründet,  die  älteste  der  königlichen  landwirthschaftlichen  Anstalten. ­
  Sie  soll  1)  angehenden  Landwirtheu  die  Gelegenheit  geben,
eine  gediegene,  zeitgemäße,  wissenschaftlich-praktische  Berufsbildung  zu
            
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