Full text : Preußisches Landbuch

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einen  Theil  ber  Universitäts  -  Bibliothek  zu  Breslau  und  die  jährliche
Einnahme  und  Ausgabe  beträgt  etwa  500  Thlr.
Stelzerfche  Fundation.
Eine  ältere  Stiftung  zu  Hoheu-Friedeberg  für  vier  katholische  Wittwen.
Vgl.  Anders.
St  e  mp  etliche  Stiftung  zu  Breslau.
Von  der  1833  t  verw.  Kommerziell-Räthin  S  tempell  geb.  Hayn
-—  neben  mehreren  anderen  Vermächtnissen  zu  milden  Zwecken  —  mit
1000  Thlr.  begründet.  Sie  bezweckt  die  Unterstützung  von  vier  hülfsbedürftigen
  Kaufmanns-Wittweu.  Tie  Verwaltung  des  Kapitals  und
die  Bertheilung  der  Zinsen  ist  den  Aeltesten  der  Kaufmannschaft  übertragen ­
  (s.  Verein  christlicher  Kaufleute).
Step  bausche  Armen  Stiftung  zu  Magdeburg,
von  der  unverehelichten  Anna  Christiane  Stephan  herrührend.  Sie
setzte  1817  letztwillig  ein  Kapital  von  1000  Thlr.  Gold  aus,  dessen
Zinsen  alljährlich  am  11.  November  an  dortige  evang.  Arme  vertheilt
werden  sollen.  Die  Verwaltung  und  Auswahl  der  Armen  hat  das
Kirchen-Kollegiuul  zu  St.  Jakobi.  Die  Unterstützungen  werden  in  Beträgen ­
  von  je  1  und  2  Thlr.  gegeben.
Stcndaler  Stadt-Stipeudium
für  studirende  Bürgersöhne.  Es  ist  1595  begründet  und  beträgt  jährlich ­
  35  Thlr.  Kapital  1000  Thlr.
Joh.  Heinr.  Stender,
Schultheiß,  legirte  1000  Meißnische  Gulden,  die  sich  jetzt  auf  4000
Thlr.  vermehrt  haben,  zu  Stipcndieu  für  Studirende  der  Theologie
event,  auch  der  Rechtswissenschaft  und  Medicin.  Verliehen  werden  zur
Zeit  (von  dem  Magistrat  zu  Nordhausen  und  dem  Superintendenten
daselbst)  4  bis  5  Stipendien  à  25  Thlr.
Stenzelsche  Wnisenhans-StistuNg  zu  Sagau,
von  dem  Stadtpfarrer  Stenzel  begründet.  Sie  hatte  1836  einen
Fonds  von  4500  Thlr.,  der  sich  seitdem  durch  Zuwendungen  mancherlei
Art,  usliimitlid)  auch  Seitens  bet  Herzogin  Dorothea  zu  Sagan  durch
eine  jährliche  Rente  von  50  Thlr.  vermehrt  hat.  Die  verw.  Frau
Ģch.  Kommcrzicn-Räthin  Strahl  in  Glogau  schenkte  (1857)  1000
Thlr.,  Hausbesitzer  Iande  200,  Major  z.  D.  Raa  b  c  50,  Erzpriester
Nickel  500  Thlr.  (1863)  u.  s.  w.
Sephaiiöhof  zu  Aachen,
ein  ehemaliges  Bcguinenhaus,  besten  Räumlichkeiten  jetzt  für  andere
Zwecke  verwendet  werden.
Sterbekasse  zu  Arneburg.
Sie  hat  216  Mitglieder  nnd  1200  Thlr.  Vermögen.
Sterbekasse  für  Kommunal'  Beamte  und  deren  Ehefrauen  zu  Berlin.
^in  selbstständiges  Lokal-Institut,  gegründet  1839  von  174  Mitgliedern
            
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