Full text: Preußisches Landbuch

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Theil gleichzeitig bei den Studien-Stistuugen bedacht sind) giebt es 
folgende besondere Stiftungen, bei welchem in der Regel auch Waisen 
Berücksichtigung finden: die Conradsche von 1801 mit 16,000 Dan- 
ziger Gulden, die Dilgersche von 1616 mit 25,000, die Jantzen- 
sche von 1780 mit 2500, die Heinschc von 1815 mit 100,000, die 
Kohlsche von 1780 mit 30,000, die Lahrschc von 1789 mit 34,000, 
die Ro g g esche von 1774 mit 3400, die Skurksche von 1765 mit 
8000, die Schnittersche von 1640 mit 14,417, die S ch radersche 
von 1750 mit 1500, die Schw arzsche von 1776 mit 9800, die 
Wahlsche von 1775 mit 4500 Danziger Gulden. 
Stipendien-Fonds zu Gebesee. 
Er ist mit der Kirchen-Verwaltung des Orts verbunden und hat 1455 
Thlr. Kapital. Für Studirende des Orts. 
Stipendien-Fonds zu Görlitz. 
Es stehen unter Verwaltung des Magistrats 30 Universitäts - und 
Schul-Stipendien mit einem Kapitalsbetrage von 29,586 Thlr. Die 
Kommunal-Stände der Obcrlausitz haben über ähnliche zahlreiche Sti 
pendien, welche jedoch nur für die Landes-Mitleidenhcit bestehen, die 
Kollatur-Rechte. Die Stände haben nämlich zu vergeben 6 Landes- 
Stipendien à 50 Thlr. ; 1 Universitäts-Stipendium für wendische Theo 
logen à 50 Thlr. ; 2 Schul - Stipendien zur Vorbildung wendischer 
Theologen «à 30 Thlr. ; 5 Stipendien à 20 Thlr. zur Ausbildung von 
Schul - Präparanden. Vgl. v. G ersdorfffche, v. Nostitzsche, 
v. Poigkschc Stipendien, Stiftung der Stände der Oberlansitz rc. — 
An sonstigen Stipendien für Schüler bestehen hier a) für das Gym 
nasium 4 von 1515 Thlr. Kapital zur Unterstützung armer fleißiger 
Schüler, 3 von 5150 Thlr. Kapital zur Uuterstützung der Lehrer- 
Wittwen, 1 mit 21 Thlr. Zinse,r-Antheil an der v. GerSdorffschcn 
Stiftung zu Schul-Prämien, 1 von 724 Thlr. Kapital zu Universi 
täts-Stipendien für Lehrer-Söhne und zu Stipendien für unverhci- 
rathcte Lehrer-Töchter; b) für die ev. Bolks-Schule 1 von 110 Thlr. 
Kapital zu Schul-Prämien, 1 von 1000 Thlr. Kapital zur Unter 
stützung zweier Lehrer, welche sich durch Unterricht auszeichnen. Der 
Kommunal-Landtag gründete endlich im Jahre 1852 mit einem Kapi 
tal von 2000 Thlr, eine Stiftung zur Begründung eines Stipendinrns 
für junge Männer, welche sich dem Dienste in, Preuß. Landheere oder 
in der Preuß. Marine widmen. 
Stipendien-Fonds zu Grciffenberg in Pouiincrn. 
Das Kapital besteht in 10,539 Thlr., die Zinsen in 47.4 Thlr. 
Stipendien-Fonds zu Halberstadt. 
Der Magistrat verleiht an Stipendien älterer Stiftung das G eil hut 
sche von 5 Thlr., das Holl esche von 20, das MÜllersche von 20 
Thlr., das Wintersche von 40 Thlr. Gold, an Familienglieder das 
Ahrend-Mcyersche von 25 Thlr.,das Dippcsche von 25,das Hahn- 
sche von 16ŗ, das Papenmeyerschc von 48, das Wirth esche von
	        
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