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49, das Dubbenhagensche von 70, das Wi china nnfche von 36
Thlr. (Hermes II. 205). Vgl. v. d. Bussche, Diepenbrock,
Dorstadt, Paurmcister rc.
Stipendien-Fonds zu Köln.
Für die katholischen Schüler der Gymnasien zu Köln, bestehen nicht
weniger als 243 Studien- und sonstige Stiftungen aus älterer Zeit
mit einem Zinseu-Ertrage von jährlich 59,850 Thlr. Die Verwaltung
dieser Maffe ist dem Lerwaltungs-Rathe für die Studien--Stiftungen
übertragen. Im Jahre 1865 wendete ein ungenannter Bürger ein Ka
pital, welches einschließlich zehnjähriger Zinsen 4400 Thlr. betrug,
der Stadtgemeinde mit der Bestimmung zu, von demselberr, sobald es durch
Beischlagung der Zinsen die Höhe von 10,000 Thlr. erreicht habe, die
Revenuen als Stipendium für einen oder mehrere Schüler eines Rhei
nischen, und zwar vorzugsweise Kölner Polytechnikums zu verwenden;
die Verleihung dieses Stipendiums soll ohne Unterschied der Konfession,
jedoch vorzugsweise an Söhne von Kölner Familien geschehen.
Stipendien-Fonds für arme Ştudirende des FitrsteMhnmS Lichtenberg (Kreis
St. Wendel).
Ņon der Herzoglich Koburgfchcn Regierung 1826 mit 200 Gulden
jährlich auf den Staats-Haushalt übernomtnen und von der Preuß.
Regierung beibehalten. Es werden nicht über 4 Stipendien bewilligt
und die Bewilligung steht der Provinzial-Schul-Berwaltung zu.
Stipendien Fonds dcö Hospitals ¿t. Georg» ju Magdeburg.
Hospital verleihet jährlich sechs Universitäts-Stipeudien ü 50 Thlr.
Den nächsten Anspruch auf Verleihung.haben dürftige Söhne von
Kaufleuten des Orts/,in deren Ermangelung Söhne von Einwohnern
überhaupt, Bedingung der Erlangung. A Abgang von einem inländi
schen Gymnasium mit dem Zeugnisse der Reife und Immatrikulation
°uf einer Universität; Bedingung der Fortbeziehung ein bei jeder Er-
hsbuitg beizubringendes Sitten-Zeugniß, Die Verleihung geschieht alter-
"rreud von den Aeltesten der Kaufmannschaft und von dem Hospital-
vorstände; die Bestätigung steht dem Magistrate zu. vmtif£ gnvyür
Stipendien-Fond« zu lVkarieNwerder.
Ñ Şren Vermächtnisse 1) von dem russischen Brigadier Fraser
^15 und 2) von dem SŞ-Kaàereir Ms chi e 1745 begründet,
/"s Kapital beider betrug 1844 etwa OW2000 êĢ wnr-
5 C " von den Zinsen zwei oua dev Stadt gebürtige, «studirende mit je
0 Thļr..hchach§ş ui !" <!:.h, v<S QMßl nt r^fi'6 HC
Stipendie,t^Foyds zu Memel. :
Bildung eines solchen mittelst eines Kapitals von 10,000 Thlr.
"s dem Wien er scheu Nachlasse ist im Werke. S. Wiener.
Stipendien'Fonds ftir Handwerker zn Mülcher.
A ist aus drei älteren, auf Uuterstützuug deS Handwerks gerichteten
^îistungen zusammengesetzt und hat 12,000 Thlr. Kapital. Bon den
Vrruß. Landbuch. 44