Full text : Preußisches Landbuch

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gildc-Verwandten  gestiftet;  die  Verleihung  steht  den  Mitgliedern  der
Brüderschaft  zu.
Stipendium  der  Seidenkrämer-Gilde  zu  Salzwedel.
Betrag  jährlich  50  Thlr.,  1652  für  studirende  Söhne  aus  der  Brüderschaft ­
  gestiftet.  Die  Verleihung  steht  der  letzter»  zu.
Stipendium  zur  Unterstützung  unverheiratheter  Prediger-Töchter  der  Neustadt
Salzwedel.
Fonds  500  Thlr.,  ans  den  Zinsen  erhalt  eine  Prediger-Tochter  jähr-20
  Thlr.
Ştissersches  Stipendium  zu  Prenzlau.
Die  verw.  Justiz-Direktor  Stisser  geb.  Schmidt  legirte  1789  die
SitNlme  von  1700  Thlr.  zu  zwei  Stipendien.  Der  Fonds  beträgt
jetzt  2000  Thlr.  Die  Stipendien  sind  für  Verwandte  und  Pathcn
der  Stifterin,  event,  für  Prenzlauer  Stadtkinder  auf  drei  Jahre  bestimmt. ­
  Kollator  ist  der  Magistrats-Dirigent  zu  Prenzlau.
Stissersches  Vermächtniß  zu  Stettin,
von  der  Frau  Prof.  Stiff  er,  geb.  Wagner  gestiftet.  Sie  vermachte ­
  1779  für  arme  und  elende  Kranke  in  Stettin,  die  ohne  ihre
Schuld  in  solche  Nothstände  gerathen  sind,  300  Thlr.,  ein  Kapital,
welches  durch  angesammelte  Zinsen  schon  im  Jahre  1800  auf  360  Thlr.
angewachsen  war.
S  t  ob  b  esches  Stipendium  zu  Königsberg.
Gestiftet  1823  von  dem  Pfarrer  Koch  in  Zobincn  mit  600  Thlr.
in  Königsberger  Stadt-Obligationen;  die  Stiftung  sollte,  was  seitdem ­
  geschehen,  ins  Leben  treten,  sobald  das  Kapital  auf  1000  Thlr.
angewachsen  sein  würde.  Von  den  Zinsen  sollen  alsdann  die  Descendenten ­
  und  Verwandten  des  Stifters  auf  der  Universität,  allenfalls  auch
auf  dem  Gylnnasium  unterstützt  werden,  event,  ein  Sohn  armer  Eltern
aus  Lötzen.  uv  .;t.  u  t  d
Stolterfothscheö  Hospital  zu  Pobethen  (Fischhansen).
In  deruselben  finden  6  plte  Leute  Aufnahme.  Vcrulögen  der  Anstalt
700  Thlr.  Die  Verwaltung  steht  dem  Pfarrer  zu.
M  Stolzenberg,
Kaufmann,  ein  Zögling  der  Schule  zu  Wehlau  (jetzige  Real-Schule)
schenkte  derselben  2000  Thlr.  zur  Verbesserung  der  Gehälter  der
Lehrer  (Wiese  S.  37.)
Christine  Stomps
schenkte  1836  dem  Josephinifchen  Institut  zu  Aachen  (s.  d.)  eine  ihr
zustehende  liquide  Schuldforderung  voll  3000  Thlr.  und  vermachte  ihr
außerdem  noch  1000  Thlr.  Die  Zinsen  von  1800  Thlr.  sollten  für
diejenigen  Kranken  des  Instituts,  welche  daselbst  am  längsten  alìfgc'
nommen,  in  der  Weise  verwendet  werden,  daß  jeder  wöchentlich  2^  Sgr'-erhalte.

            
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