Full text : Preußisches Landbuch

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Thlr.,  von  dessen  Zinsen  ş  zu  religiösen  Zwecken,  zur  Unterstützung  des
Studiums  des  alten  Testaments  und  der  talmudischcn  Wissenschaft  (s.
ketk  ha  Midrasch)  bestimmt  wurde.  Die  Aufsicht  über  diese  Stiftung ­
  hat  das  Provinzial-Schul-Kollegium.  Mit  ş  der  Einkünfte  wurde
eine  Armen-Stiftung  für  arme  kranke  und  alte  Personen  begründet,
und  mit  ş  sollten  bedürftige  Bräute  aus  der  Familie  der  Stifters  und
seiner  Ehegattin  eine  Ausstattung  erhalten.  Die  Verwaltung  befindet
sich  in  den  Händen  dreier  Kuratoren.
Damian  Joseph  Bel  der,
Pfarrer  zu  Holzheim  (Schleiden)  hinterließ  (1860)  der  dortigen  katholischen ­
  Pfarrkirche  mehrere  Legate,  darunter  1000  Thlr.  zur  Unterstützung ­
  schulpflichtiger  Kinder.
Velten,
Dr.  med.,  Hofrath  zu  Bonn,  (+  1835)  leg  irte  der  dortigen  Armen-Freischule
  2000  Thlr.  Kölnisch  (1538  Thlr.  13  Sgr.  10'Pf.).
v.  Veltheim  sches  Stipendium.
Auf  dem  Rittcrgute  Aderstedt  (Ofcherslcbcn)  haften  2000  Thlr.,  von
Marie  v.  Veltheim  1645  zu  einem  Stipendium  für  zwei  Studirendc
protestantischen  Glaubens,  von  denen  jeder  50  Thlr.  erhalten  soll,  legirt.
  Kollator  ist  der  Besitzer  des  der  Familie  v.  Veltheim  gehörigen
Ritterguts  Harbke  (Neuhaldensleben);  die  Verleihung  wird  von  der  K.
Regierung  in  Magdeburg  bestätigt.
Belt  hu  ysenschen  Schnl-Stiftung,
von  dem  Pfarrer  Vclthuysen  zu  Haffen  (Rees)  1839  begründet.
Er  schenkte  den  Armen  der  Gemeinden  Haffen  und  Mehr  Hypotheken-Kapitalien
  im  Betrage  von  2000  und  446  Thlr.  mit  der  Bestimmung,
daß  die  Zinsen  unverkürzt  zur  Besoldung  der  Lehrerin  verwendet  werden ­
  sollten,  welche  der  damals  von  ihm  in  Gemeinschaft  mit  der  Gemeinde ­
  begründeten  Armen-Mädchen-Schule  für  Haffen  und  Mehr  vorstehen ­
  sollte.  Er  setzte  ferner  die  katholische  Armcn-Gemcinde  daselbst
Zum  Universal-Erben  ein  und  bestimmte,  daß  die  Revcnüen  des  nach
Zahlung  der  Legate  verbleibenden  Nachlasses  (6100  Thlr.)  zur  Errichtung
  einer  Frcischule,  zunächst  und  hauptsächlich  für  arme  katholische
Mädchen  der  Gemeinde  verwendet  werden  sollten.
Verein  Berliner  Künstler.
Er  ist  1844  begründet,  um  seine  Mitglieder  und  deren  Hinterbliebene  in
Fällen  von  Hülfsbedürftigkcit  zu  unterstützen,  auch  überhaupt  das  Wohl
der  Mitglieder  durch  freundschaftliches  Zusammenwirken  und  gegenseitige ­
  Hülfe  zu  wahren  und  zu  fördern.  Die  Mittel  des  Vereins  bestehen ­
  in  den  Jahresbeiträgen  der  Mitglieder;  in  dem  Ertrage  von
ķàftlerischen  Unternehmungen,  welche  durch  gemeinsame  Thätigkeit  der
Mitglieder  ins  Werk  gesetzt  werden,  namentlich  in  jährlich  veranstalteten ­
  Weihnachts-Ausstellungen  von  Transparentbildern,  in  Geschenken,
"egaten  und  dergl.  Jeder,  der  selbstständiger  bildender  Künstler  und
m  Berlin  ansäßig  ist,  das  Lebensalter  von  24  Jahren  erreicht  und  das
            
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