fullscreen : Die Lagerstätten von Wolfram, Zinn und Molybdän in Russland

52 Rußlands Wolframlagerstätten
des Gazimur, die Wolfiramlagerstätte des USmunskij-Golec-(Felsen).
Die als Wolframit bekannten Erze sollen an Quarzgänge gebunden
sein. Über das Nebengestein fehlen jegliche genaueren Angaben,
doch gehen nach älteren Untersuchungen dortselbst Sandsteine
und Konglomerate wahrscheinlich paläozoischen Alters zutage.
Die im Laboratorium des Geologischen Komitees ausgeführte
Analyse ergab folgende Zusammensetzung:
WO 4,63%
Be OA A
MnOt U T760%
SA Se
AO NN
100.150
Der geringe Mangangehalt spricht für Ferberit. Mit der versuchsweisen
 Ausbeute der Lagerstätte ist begonnen worden,
nähere Angaben darüber fehlen leider.
Ferner hat man noch Scheelit in den Goldseifen des Baches
Bystraja, unweit der Gazimurskij-Hütte, gefunden. Diese wirtschaftlich
 vollkommen ungeklärten Fundpunkte gehören zur
östlichen Grenze der Wolframprovinz, an die sich die Zonen
der Kupfer- und Blei-Silber-Zinkerze anschließen.
8. Die Lagerstätten westlich des Kukulbei und der
Bukukagruppe.
Weit westlich von den übrigen Wolfram- und Zinnlagerstätten,
von diesen durch die Aginsksteppe getrennt, liegt im Gebiete der
Alchaneiski-Bergkette, die erst in allerneuester Zeit entdeckte
Wolframlagerstätte von Duldurga. Sie befindet sich etwa 5 km
westlich des Dorfes Duldurga, unweit des gleichnamigen in die
Ilja mündenden Flusses. In der näheren Umgebung des Gebietes
gehen inmitten sedimentärer, z. T. kontaktmetamorph veränderter
Sedimente zwei Granitmassive zutage. Die Erze finden sich
im Südwestteile des kleineren der Massive, an der Wasserscheide
der Bäche Talo& und Buluktui. Bisher konnten zwei frei zutage
gehende, N—S streichende, erzführende Gänge festgestellt werden,
von denen der erste 300 m Länge und 0,7 m Mächtigkeit, der zweite
60 m Länge und 0,2—0,4 m Mächtigkeit aufzuweisen hatten.
Parallel mit ihnen oder auch sie schneidend verliefen einige unbedeutendere,
 4—8 cm mächtige, z. T. aber vollkommen mit
            
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