Full text : Die Zucker-Industrie auf Cuba

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800000  Tonnen  vorhanden,  allein  trotzdem  schätze  man  sie  nicht  höher,  als
600000  Tonnen,  da  nur  ingenios  mit  sehr  guten  Einrichtungen  noch  mit
Nutzeil  arbeiten  könnten.
S)ie  %tage  nod)  tien  ëelbftfofteii  bea  ^o^tca  iniitbe  íeid^et  311  beantworten
  sein,  wenn  die  Einrichtung  von  Centralfabriken  bereits  eine
weitere  Verbreitung  gefunden  hätte  und  ausreichende  zuverlässige  Nachrichten ­
  darüber  vorlägen,  sowie  wenn  die  Centralfabriken  das  Rohr  von
ben  (ßfimiaeni  in  be?  ^egcï  gegen  Bulling  etnea  bestimmten  (Mbpmfea
nach  Gewicht  kauften.  Allein  beides  ist  nicht  der  Fall.

IO.  Die  Centralfabriken.
Die  Einrichtung  von  Centralfabriken  ist  keine  Erfindung  der
neuesten  Zeit:  sie  scheint  sich  in  ähnlicher  Weise  aus  den  thatsächlichen  Zuständen ­
  heraus  entlvickelt  zu  haben,  mie  in  Deutschland  die  Actienfabriken
vereinigter  Grundbesitzer.  Schon  der  Consulatsbericht  über  die  wirthschaftlid^ii
  'ÍBei'#!!!#  Gnbaa  fiit  baa  3a#  1877  etind#  iíjiet  mit  nad)=stehender
  Ausführung.  Bei  den  Schwierigkeiten,  welche  die  Arbeiterfrage
verursache,  werde  als  das  beste  Mittel,  die  freie  Arbeit  für  die  Zuckerindustrie ­
  zu  gewinnen,  die  Errichtung  sogenannter  ingenios  centrales  empfohlen, ­
  d.  h.  den  Eigenthümern  großer  Zuckerpflanzungen  und  solcher  Land-Men,
  benen  ea  im  ätbeitaftöften  fût  bie  ^1181111(^1110  bet  Wet  #16,
werde  empfohlen,  ihren  Grundbesitz  in  kleinere  Complexe  zu  theilen  und
letztere  an  freie  Arbeiter  zu  verpachten;  den  Pächtern  sei  vertragsmäßig  die
Verpflichtung  aufzuerlegen,  auf  den  gepachteten  Feldern  Zuckerrohr  zu  bauen
und  es  den'  Verpächtern  zur  Verarbeitung  abzuliefern.  Die  Ausführung
dieses  Planes  würde  naturgemäß  zur  Arbeitstheilung  zwischen  der  Herfteümig
  bea  Wjtea  mtb  bet  ßetfteGiing  Weta  Mteit  imb  mit  et=#511%!!
  %ott^eiíelI  oettiinbft  M":  wie  ó-  61-4^68  ùntetene  bea
teta  am  Felbertrage  unb  Begünstigungen  des  Entstehens  neuer  Niederlassungen ­
  und  Ortschaften,  woran  es  im  Innern  der  Fusel  sehr  fehle,  ^ann
mitb  #131106%!,  b#  einige  ^^^m13et  ble^en  Şimi  beteita  mit  Gtfolg
durchgeführt  hätten,  eine  allgemeine  Durchführung  sei  noch  nicht  angebahnt. ­
  In  späteren  Mittheilungen  wird  zur  Empfehlung  der  Neuerung
gesagt,  bet  Wone  metbe  berniì#  #1,  id)mete8  uo%ftigea  Bto#  3U  liefern,
werde  also  seinen  Acker  sorgsamer  bestellen,  das  Rohr  besser  pflegen  und
auch  einen  Begriff  von  Dünger  bekommen,  dessen  Namen  ihm  bisher  ebenso
unbekannt  gewesen  seien,  als  seine  Wirkungen;  er  bewache  seine  Felder
aufmerksamer  und  da  die  einzelnen  Pachtpflanzungen  durch  Baumpflanzungen, ­
  Wege  u.  s.  w.  abgegränzt  seien,  werde  es  leichter  sein,  die  vorkommenden
Feuersbrünste  zu  beschränken.  Der  Colone  binde  sich  allmählich  an  seinen
            
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