Full text : Die Zucker-Industrie auf Cuba

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Mjnitteii  weiten,  ļo  ¿eiieibc  eß  fid)  bind)  bie  imb  ^eibemeguii^  nnb
löse  sich  in  Fasern  ans;  biese  ballen  sich  in  Klumpen,  verstopfen  bie  Röhren,
verzögern  ober  hemmen  bie  Arbeit  imb  vermehren  bie  Gefahr  eintretenber
@0^11110.  @in  einfac^cß  mnßlon0en  oï)iie  «ließ  ®nld)ln^len  geiiiige  obéi
¿nin  gwede  ni^^t.  S)ie)e  Sd)wieiÍQÍeit  will  SBonßcoien  bi#  #11  38ei=Mieiiiibenuiiiben,
  inbem  ei  ans  10^)^  denteiteli  bei  S^iidjeí,  UüGftönbic;eß
  nnb  wet^obiì^^eë  %nßlmi0en,  1111061)11^611611  ^0^61111111011^  l)inwirkt
  nnb  Einrichtungen  zu  leichter  Hanbhabuug  uub  Reinigung  bes
Apparats  trifft.
Obwol)!  #011  bmnaiß  Beisi#  mit  blMn  3861101)1611  on|  ®uobeloupe
  sehr  günstig  ausgefallen  sein  sollen,  hat  bod)  bie  Diffusion  nicht  blos
in  Euba,  souberu  eines)  anberwärts,  nur  langsam  Fuß  gesagt.  In  einem
Berichte,  welchen  bei  Leiter  bei  Versuchsanstalt  für  Louisiana,  Stubbs,
fin  baß  3oI)i  1886  eiftottet  ^t,  beweist  ei:  bie  #1011311110611  0011  2011^0110
hatten  noch  viel  zu  leisten,  um  aus  bie  Höhe  bei  Rübenzuckerinbustrie  zu
gelangen;  iubesseu  bas  Uebel  ici  erkannt  uub  man  bestrebe  sich,  es  zu
i)eiieii;  in  bieiem  Glutei  1887  weite  bie  Mnflon  @e6ei#nb  bei
Versuche  sein;  wenn  sie  sich  bewähre,  baun  werbe  mau  fortan  mit  bei
Amerikanischen  Probuktion  zu  rechnen  haben.  Aus  Cuba  wirb  für  bas
Jahr  1885  mitgetheilt,  baß  Versuche  mit  bei  Diffusion  gemacht  worben
seien  nnb  über  bas  Verfahren  Folgeubes  angegeben:  Um  bie  Auslaugung
vorzubereiten,  habe  mau  Anfangs  vorgeschlagen,  bas  Rohr  mittelst  eines
mit  Sägen  ausgerüsteten  Cylinbers  zu  zerschäben.  Allein  biese  Sagen
hätten  sich  ungemein  schnell  verbraucht,  bie  Masse  bes  geernteten  Rohres
erwies  sich  für  bie  zweckmäßige  praktische  Durchführung  bes  Verfahrens  zu
groß,  nnb  bie  ausgelaugten  lleberbleibsel  zeigten  sich  unbrauchbar  für  bie
Feuerung.  Man  ging  beshalb  zu  einem  Cylinber  über,  welcher  mit  Armen
behufs  Verbrechens  bcs  Rohres  bewaffnet  war;  bas  Rohr  würbe  baun  in
einen  burchlochten  Cylinber  gebracht  uub  barin  bei  Einwirkung  bes  Dampfes
ausgesetzt.  Dieses  Verfahren  beanspruchte  jeboch  sehr  viele  Arbeitskräfte
nnb  Hanbarbeit  nnb  würbe  beshalb  balb  wicbei  verlassen.  Nächstbem  versuchte ­
  man  eine  Auslaugung  bes  Rohres  in  ähnlicher  LLeise  wie  bei  bei
mibe.  Taß  1X01)1  wnibe  in  fieineic  (Stüde  aeiiegt,  ^01)61  ^ei  ^de
von  1  bis  2,  bann  jeboch  von  3  bis  4  mm;  bies  bewirkte  man  burch
Messer,  welche  in  mannigfaltiger  Anorbnnug  in  einer  ober  zwei  Reihen  zu
einem  Apparate  vereinigt  sinb.  Man  hat  auch  vorgeschlagen,  bas  Rohr  in
Stücke  von  10  bis  15  cm  zu  zerschneiben  nnb  bann  in  eine  Art  von
Rübenschneibe  ober  Rübenhobel  zu  bringen:  baburch  erhielt  man  zwar
Späne  0011  bei  Sänge  bei  9M)#dc,  allein  bie  gellen  eiwieien  fid)  füi  bie
3)iTfnliüiißoibeit  weļentlid)  Iiii0ilii|ti0ei,  oiß  bei  ben  biiid)id)iiitteneii
Rohrstücken.  Behauptet  wirb  ferner,  baß  eine  gut  geleitete  Diffusion  ben
Mt  nm  11111  1  obci  T//  wcnigci  bid)t  Meie,  olß  bei  iwn  bei  »1)16
9
            
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