Full text: Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

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rck^itGia dGr dm-ftigGn Form der gomemon 
und OriminaliLiGtiz doch wahrlich nicht ans, um diG VorbWm- 
gimgcn zu schaffen, unter denen auch der wirthschaftliche Ver 
kehr eine harmonische Gestalt annehmen möchte. 
7. ])as Interesse in der Gest^ ^desJ^werhstneW 
nicht imTtlnrecht als ^leitWe Fjincip bezcichneUypjdpn, 
àuTwéTcïïh'irïïîë'^gSsche Ai*t zu. urtheilen und zu schheßsen 
überall beruht. Doch ist es nirgend als eigentliches Axiom 
abëSI^m und zum Gegenstand einer besondern Untersuchung 
gemacht. Es spielte also nicht etwa eine Rolle wie das Arbeits- 
nrincin, welches als systematisch entscheidend an (he Spitze 
gestellt worden war. Es führte sich aber als etwas Selbstver- 
standliches überall stillschweigend ein und gab so den Leit- 
faden ab, durch welchen ein Vorgang an den andern geköpft 
wurde. Man hat neuerdings daran erinnert, dass Smith in 
seiner Moral die Sympathie, in seiner Oekonomie aber das 
Interesse zum Erklärungsgrund der Vorgänge gemacht habe. 
Namentlich hat sich Buckle in seiner Givilisationsgeschichte 
bei Gelegenheit der Erörterung Adam Smiths Mühe gegeben, 
jenen Gegensatz hervortreten zu lassen. So klar aber auch 
die betreffenden Darlegungen unter den Händen des mit Recht 
berühmten Historikers ausgefallen sind, so beruhen sie doch 
auf einer Voraussetzung, die sich bei näherer Untersuchung 
nicht bestätigt. Wie schon oben angedeutet, ist das Smithsche 
Buch über die moralischen Gefühle nichts weniger als eine 
entscheidende Arbeit, und das Princip, welches in ihm walten 
soll, ist so unbestimmt gefasst, dass es beinahe nur durch das 
Wort Sympathie vor der Verwandlung in alles Mögl^e ge 
sichert worden ist. Man würde sich also eine falsche VoraW- 
lung machen, wenn man annähme, der Verfasser des Volker- 
reichthums wäre, nachdem er 17 Jahre vorher die Sympathie 
geltend gemacht hätte, nun absichtlich mit dem System 
eines entgegengesetzten Princips hervorgetreten. Es ist keine 
blos methodische Wendung in der Gestalt des Absehens von 
einer zweiten Gattung der Bestimmungsgründe gewesen, was 
zu der Behandlungsart des ökonomischen Gebiets aus d^i 
Gesichtspunkt des materiellen Erwerbstriebes geführt hat. Es 
war vielmehr dieser Leitfaden theils mit dei nothwendigen 
Natur des Gegenstandes gegeben, theils der besondern Smith- 
schen Denkweise entsprechend. Hätte der Verfasser des
	        
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