Full text: Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

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Missbrauch analytischer Formeln besteht, und seine Idee von 
mathematischer Bestätigung hatte mehr den Charakter der 
Anwendung einer Art von Buchhalter-Einmaleins. Eine deut 
liche Vorstellung von dem selbst unklaren, vagen und ver 
worrenen Gedanken lässt sich gar nicht mittheilcn. Uebrigens 
hat man auch an der Constatirung der schon von vornherein 
unzweifelhaften Resultatlosigkeit sogar für historische Zwecke 
genug. Eine sich dem kleinsten Detail anbequernende Wieder 
gabe der fraglichen Verworrenheiten würde jedenfalls nach 
dem eignen System Fouriers eine entsprechende Passion, 
d. h. mindestens eine besondere Liebhaberei für die Befassung 
mit Widorsinnigkeiten voraussetzen. In Ermangelung einer 
solchen Leidenschaft kann die Geschichtsschreibung nichts 
weiter thun, als den etwa für die besondere Physionomie 
solcher Ausgeburten interessirten Leser auf die Lectüro einer 
der erwähnten Schriften zu verweisen. Der Abdruck einzelner 
Partien würde, abgesehen von der Geschmacklosigkeit solcher 
Beigaben oder Einschaltungen in den Zusammenhang einer 
wissenschaftlichen und gesetzten Darstellung, keineswegs das 
Erwünschte leisten. Es ist nämlich durchaus nothwondig, zu 
beobachten, wie sich der Widersinn und die Thorheit inmitten 
einer übrigens ziemlich menschlichen, ja oft nicht einmal ganz 
geistlosen Auslassungsart ausnehmen. Fourier beschämt man 
chen berühmten Philosophirer durch die verhältnissmässige Ein 
fachheit seiner Ausdrucksart und durch die naive Fassung, die 
er seinen Ideen bisweilen giebt. In dieser Beziehung würde 
ihm durch eine blosse Blumenlese von ausgewählten Beurkun 
dungen der ausschweifenden Imagination einiges Unrecht ge 
schehen. Mindestens würden solche Probestücke nur negativ 
etwas entscheiden und grade das nicht wahrnehmen lassen, was 
man bei ähnlichen und weit berühmteren Erscheinungen im 
Gebiet der Philosophie meistens ausschliesslich zur Erwähnung 
gebracht hat. Um also dem Socialharmoniker im Verhältniss 
zu seinen rein philosophisch speculativen Seitenstücken nicht 
Unrecht zu thun, verbleiben wir in einer Betrachtungsart, 
welche es ermöglicht, in wenigen Zügen die allgemeine ver 
kehrte Haltung der Ideen ebenso wie die absonderlichen Aus 
wüchse sichtbar zu machen, ohne dabei die lichten Augen 
blicke mit Stillschweigen übergehen zu müssen. 
4. Die Anordnung der Neigungen und Thätigkeiten nach
	        
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