Full text : Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

Pathologic  abzufinden.  So  aber  dürfen  wir  niemals  aueb  nur
einen  Augenblick  vergessen,  dass  eine  gewisse  Gutartigkeit  die
entsobeidendo  Tbatsacbe  der  Attractionsmonomanie  nicht  beseitigt. ­
  Ja  selbst  die  gerechteste  Eandbabung  dos  Grundsatzes
die  Gehirne  der  Menschen  als  Werkstätten  anzuseben  und
weder  nebensächliche  Extravaganzen  noch  systematische  Verkehrtheiten ­
  als  hinreichende  Gründe  für  die  Verwerfung  alles
TJebrigen  gelten  zu  lassen,  —  selbst  die  umsichtigste  er  e
gnng  und  die  wohlwollendste  Aussonderung  dos  Besseren  k^n
im  Falle  Fouriers  nichts  helfen,  da  es  bei  ihm  an  solchen  Bestandtheilen
  und  zusammenhängenden  Erzeugnissen  í^blt,  in
welche  die  theoretische  und  praktische  Thorheit  nicht  sichtbar
genug  hineingespielt  hätte.  Ausserdem  ist  we  er  le  oi
noch  der  Inhalt  seiner  relativ  besseren  Auslassungen  derar  ig
ausgezeichnet,  dass  man  ein  Recht  hätte,  an  einen  Ahstractionsodor
  Ausschmelzungsprocess  zu  appelliren.  Seme  Lehens-  und
Weltanschauung  bewegte  sich  in  so  dürftigen,  jamen  as  os
kindischen  Begriffen,  und  sein  sociales  Idol  war  so  albern,
dass  er  für  die  Geschichte  nur  als  Beispiel  der  entschiedenen
Ueberschreitung  der  Grenze  von  Sinn  und  Unsinn  einen  W  erth
haben  kann.  Dieser  Werth,  der  freilich  für  den  geschätzten
Gegenstand  nicht  schmeichelhaft  ist,  wird  noch  dadurch  erhöht, ­
  dass  er  einen  Vergleichungspunkt  zur  Würdigung  anderer,
minder  ausgeprägter  Erscheinungen  liefert.  Auch  wir  es
nach  dieser  Orientirung  über  Fouriers  eigne  Rolle  nicht  schwer
fallen,  den  Fourierismus,  d.  h.  die  Anhängerschaften  und  sec  enmässigen
  Gestaltungen  zu  begreifen,  für  welche  der  Entdecker
der  erst  wahrhaft  universellen  und  socialen  Attractionsein  lei
den  Ausgangs-  und  Mittelpunkt  gebildet  hat,  Doc  ^
wir  diese  mehr  äusserliche  und  secundäre  Gattung  von  jir-Bchoinungen
  erst  dann  nach  einigen  Richtungen  ms  Auge
fassen,  wenn  wir  mit  den  Koryphäen  der  socia  en  lan  as  i  c
vollständig  abgerechnet  haben.  Hiezu  ist  ahei  noc  ^  ^
trachtung  Owens  erforderlich  und  erst  hienach  wii  man  im
Stande  sein,  die  verschiedenen  Secteiibildungen  und  cie  a
riationen  im  Jüngerthum  des  socialen  Messianismus,  i^urz
den  Enfantinismus  im  weitesten  Sinne  dieses  Woits  ange
messen  zu  würdigen.  Es  ist  nämlich  durchaus  eifoi  ei  ic  ,
dass  man  in  diesem  Gebiet  das  Vorurtheil  ablege,  als  wenn
            
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