Full text: Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

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mischen Denkens mit einer weniger beengten Methode zu ver 
tauschen. ... 
El- kritisirte das Smithsche System dahin, dass es einseitig 
eine Theorie der Tauschwerthe oder, wie wir vom heutigen 
Standpunkt der Wissenschaft kurzweg sagen können, eine 
Theorie der Werthe gewesen sei. Es sei daher erforderlich, 
dass die productiven Kräfte als solche und unabhängig von 
den Werthen ins Auge gefasst würden. Die Productivität einer 
nach Werthen berechneten Aufwendung stehe zu diesen Werthen 
in keinem solchen Yerhältniss, dass man von den letzteren un 
mittelbar auf die erstere schliessen könne. Es sei vielmehr 
der Erfolg der Anlegung von Werthen je nach der Richtung 
und den Chancen ein sehr verschiedener. Nicht das Sparen, 
sondern die positive Production sei das Entscheidende. Die 
Smithsche Theorie der Oapitalentstehung sei unhaltbar, weil 
sie die Natur der productiven Wirkungen verkenne. Wo die 
vorhandenen Wirthschaftsmittel einer höheren und feineren 
Gattung von Thätigkeit zugeführt würden, da sei auch der 
grössere productive Erfolg vorhanden. Da nun die Stufe der 
Manufacturen in der nationalen Entwicklung eine höhere ist, 
als die des ihr vorangehenden und aus diesem Grunde noch 
rohen Ackerbaus, so liegt der Fortschritt der wirthschaftlichen 
Macht eines Volkes unter solchen Voraussetzungen in der Be 
förderung der eigentlichen Industrie. Das Reich von produc 
tiven Institutionen, welches in dieser Richtung geschaffen wird, 
steht in seiner wirthschaftlichen Bedeutung in keinem er 
hältniss zu der Geringfügigkeit der Werthe oder Capitalien, 
die zu seiner ursprünglichen Begründung und zur Ueberwin- 
dung der ersten Hindernisse etwa auf Kosten der Gesamnit- 
heit der Nation verwendet werden mussten. 
Akmsmhtdmi^^R^^^ B^mffmng der TTæ^m; aRem 
weit wichtiger ist derjenige Sinn, den sie auch abgesehen von 
dem Princip der öffentlichen Unterstützung der Industrien im 
blossen Hinblick auf die Erklärung der wirthschaftlichen Er 
scheinungen einschliesst. Die gesammte trübere Volkswirth- 
schaftslohre hatte sich in einer fehlgreifenden Idee von der Be- 
ziehung der Productivität oder Ergiebigkeit zum Werth oder 
Kostenaufwand bewegt. Sie hatte die eine mit dem an ern 
verwechselt und unwillkürlich beide für einerlei gehalten. Die 
Smithsche Unterscheidung von Gebrauchswerth und Tausch-
	        
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