Full text: Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

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zähen Verwachsungen mit dem Aberglauben, die wir bei dem 
rückständigsten Tbeil der Vertreter der alten Oekonomie und 
zwar namentlich unter den üniversitätsprofessoren antrofFcn. 
4. Es giebt auf Deutschem Boden seit einigen Jahrzehnten 
einen Typus universitärer Behandlungsart der Nationalökono 
mie, den man als deh des religiösen Coquettirens bezeichnen 
könnte. In der That ist, um den hier äusserst passenden Volks 
ausdruck nicht zu verschmähen, die Muckerökonomie in unsern 
Landen ausgeprägter und ansehnlicher als irgendwo sonst ver 
treten. Herrn Roschers Manier kennen wir bereits in dieser 
Richtung. Es giebt aber auch andere, jüngere oder ganz junge 
Exemplare von diesem oder einem ähnlichen Typus. Man 
braucht nur die Namen der Herren Schäffle, Nasse, Schmoller, 
Wagner, Held und ähnlicher Figuren zu nennen, um den in 
timeren Kenner unserer ökonomischen Univorsitätsmisere an 
die verschiedenen pietistischen Oopulationen und religiösen 
Verbrämungen von mehr oder minder gelehrten oder auch nur 
professoral agitatorischen Kundgebungen zu erinnern. Herr 
Schäffle hatte sich bereits lange hinter dem Ausdruck Moralisch 
verstockt, um seine religiöse Contrebande, die im Reich der 
Wissenschaft und besseren Bildung bei wahrer Declaration 
keinen rechten Eingang gefunden hätte, ohne Anstoss einzu 
schmuggeln; aber es sollte erst später das sogenannte Ethische 
eine Rubrik liefern, um darunter alle erdenklichen Zerfahren 
heiten zu maskiren, die sich mit einer Dosis director oder ab 
geleiteter Religions- und Kircheneinmischung versetzt finden. 
Die Jesuiten aller Gattungen kehren stets das Weltliche an 
den geeigneten Stellen weltmännisch heraus, um das Haupt- 
mittelchen in der verdeckten Schachtel um so wirksamer appli- 
ciren zu können. Die volkswirthschaftlichen Jesuiten finden 
sich durch ihr Handwerk noch mehr auf jene Manierchen und 
Künste hingewiesen; denn sie haben sich ja von Amts wegen 
mit der weltlichsten aller Wissenschaften, nämlich mit der 
jenigen des Futtersuchens und der Gewinn- und Plusmacherei 
zu befassen. Hieraus erklärt sich, dass die Gewitzteren unter 
ihnen sich nicht leicht vor aller Augen ein überall verständ 
liches Zeugniss für ihre praktischen Liaisons mit der kirch 
lichen Reaction entschlüpfen lassen. Indessen schützt auch 
selbst die ererbte und gewohnheitsmässig gesteigerte Vir 
tuosität in der Intreigue> wie sie dem profssoralen Element
	        
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