Schriften desselben Verfassers seit 1865:
Natürliche Dialektik, neue logische Grundlegungen der Wissen
schaft und Philosophie. Berlin. ... 1 Thlr. 10 Sgr.
Der Werth des Lehens, eine philosophische Betrachtung. Breslau.
2 Thlr.
Carey’s Umwälzung der Volkswirthschaftslehre und Social
wissenschaft, zwölf Briefe. München 25 Sgr.
Capital und Arbeit, neue Antworten auf alte Fragen. Berlin.
1 Thlr. 5 Sgr.
Kritische Grundlegung der Volkswirthschaftslehre. Berlin.
2'ndn2áS^n
Die Verkleinerer Carey’s und die Krisis der Nationalökonomie,
sechzehn Briefe. Breslau 1 Thlr.
Die Schicksale meiner socialen Denkschrift für das Preussische
Staatsministerium, zugleich ein Beitrag zur Geschichte
des Autorrechts und der Gesetzesanwendung. Berlin.
10 Sgr.
Kritische Geschichte der Philosophie von ihren Anfängen bis
zur Gegenwart. 2. Auflage. Berlin. . . 2 Thlr. 20 Sgr.
Cursus der National- und Socialökonomie. Berlin. . 3 Thlr.
Kritische Geschichte der allgemeinen Principien der Mechanik.
Von der philosophischen Facultät der Universität Göttingen
mit dem ersten Preise der Beneke-Stiftung gekrönte Schrift.
Berlin 3 Thlr.
In dem Urtheil der Facultftt heisst es: „Mit vollständigster und freiester Beherrschung
der Sache und erstaunlicher Ausdehnung genauester literarischer Kenntniss sind nicht nur alle
wesentlichen Punkte erörtert, sondern eine grosse Anzahl kleinerer Discussionen, welche die
Facultät nicht far unerlässig gehalten hätte, aber mit Dank anerkennt, da sie oherall dem
volleren Verständniss des Gegenstandes dienen, bezeugen zugleich die grosse Liebe und die
Umsicht, mit welcher der Verfasser sich in seine Aufgabe vertieft hat. Dom ausserordentlichen
so aufgehäuften Stoffe entspricht die Fähigkeit zu seiner Bewältigung. Durch feines Gefühl für
klare Vertheilung der Massen ist es dem Verfasser gelungen, zugleich auf die ganze geistige
Signatur der Zeitalter, auf den wissenschaftlichen Charakter der leitenden Persönlichkeiten und
auf die fortschreitende Entwicklung der einzelnen Principien und Lehrsätze ganz das belehrende
geschichtliche Licht fallen zu lassen, welches die Facultät vor allem gewünscht hatte. Die ur
sprünglichen Aufgaben, an deren Beliandlung jedes neue Princip oder Thoorom entstand, sind
überall mit vollendeter Anschaulichkeit reproducitt und die allmähliche Umformung, die jedes
erfahren hat, durch alle Zwischenglieder sorgfältig verfolgt. Die Berührungen der mechanischen
Gedanken mit der philosophischen Speculation sind nirgends vormiodon; sie sind nicht nur in
eignen Abschnitten entwickelt, sondern der feine philosophische Instinct, der den Verfasser auch
auf diesem Boden leitet, ist ebenso deutlich in einer grossen Anzahl aufklärendor allgoraoinor
Bemerkungen sichtbar, welche an schicklichen Stollen in die Darstellung der mechanischen
Untersuchungen verflochten sind. Den angenehmen Eindruck des Ganzen vollendet eine sehr
einfache, aber an glücklichen Wendungen reiche Schreibart. Voll Befriedigung, sich als die
Veranlasserin dieser schönen Leistung zu wissen, durch welche ihre Aufgabe vollständig gelöst
und viele ifehenorwartungen übertroffen sind, zögert sie nicht, dom Verfasser den ersten Preis
hierdurch öffentlich zuzuerkennen.“