Full text : Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

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der  Werth  einer  gewissen  Anzahl  Jahre  maassgehend  sein
müsse.  Die  Oapitalisirung  des  ganzen  Yolks  bleibt,  von  allen
Ncbenumstilnden'  und  möglichen  Einwendungen  der  besondern
Ausführung  abgesehen,  eine  nicht  zu  verachtende  Idee,  auf  die
überdies  jeder  selbständig  gelangen  muss,  der  über  die  Vergleichungen ­
  der  Capitalwerthe  mit  den  übrigen,  thatsächlich
uncapitalisirten  Elementen  die  letzten  Aufschlüsse  zu  suchen
vermag.
6.  Wer  die  Thatsachen  nach  ihrer  Grösse  und  ihrem  Umfang ­
  in  Betracht  zieht,  kann  in  Rücksicht  auf  das  Geld  nicht
leicht  in  jenen  ganz  nebelhaften  und  grobirrthümlichen  ^  orstcllungen
  verbleiben,  denen  zufolge  der  vorhandene  Metallvorrath
  mit  dem  Reichthum  selbst  verwechselt  wird.  So  etwas
ist  nur  auf  dem  Kinderstandpunkt  der  fast  völligen  Gedankenlosigkeit ­
  und  etwa  auch  bei  solchen  Schriftstellern  möglich  gewesen, ­
  die  sich  aus  einem  andern  Bereich  des  Denkens  und
Wissens  in  ein  Gebiet  verirrten,  in  welchem  ihre  Vorstellungen
unentwickelter  waren,  als  die  derjenigen  Wilden,  welche  über
die  einfach  übersehbaren  Verhältnisse  ihres  beschränkten  Daseins
wenigstens  instinctive  und  halb  bewusste  Anschauungen  haben.
Petty  wusáte  sehr  gut,  wie  das  Geld  zu  der  Menge  er  m
satzo,  die  es  bewirkt,  je  nach  den  kürzeren  oder  länpren
Perioden  seines  Umlaufs,  in  einem  Verhältniss  stehe,  und  wie
daher  die  Werthe  der  übrigen  Besitzartikel  ein  bedeutendes
Vielfache  der  vorhandenen  Geldmasse  bilden.  Auch  sprac  er
B.  in  der  Stelle,  welche  den  oben  erwähnten  Vergleich  mit
dem  Fett  enthält  (in  der  Abhandlung  Verbum  sapienti,  Cap.  V)
die  Ansicht  aus,  dass  von  dem  Gelde  ebensowohl  zu  vml  als
%ü  wenig  vorhanden  sein  könne.  Wer  aber  hieraus  sowie  aus
«einen  Vorstellungen  über  den  Werth  und  die  Kosten  der  edlen
Metalle  (in  dem  besondern  Tractat  über  die  Steuern)  darauf
«chliossen  wollte,  dass  er  nicht  auch  dem  Gedankengang  des
Mercantilismus  wesentlich  gefolgt  wäre,  würde  zu  voreilig  urtheilcn.
  Für  die  Nützlichkeit  der  Verwendungen  giebt  er  nämlich ­
  eine  Stufenleiter  an  und  hält  die  verfügbaren  Mittel  für  um
«0  besser  benutzt,  jo  nachdem  sie  zur  Beschaffung  von
Häusern  und  Ländereien  dienen  und  sich  schliesslich  im  erto  groichsten
  Fall  auf  die  Hereinbriugung  von  Gold  und  Silber
richten.  Der  Vortheil,  sagt  er  wörtlich  (S.  126  der  Essays),
ist  hier  „am  grössten,  indem  Gold  und  Silbei  in  tas  an
            
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