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PREUSSEN — Land und Leute (Ein- und Auswanderungen). II3
no ^ B^ölkerung. — 1849 kam 1 Sterbfall in den Städten
aut 28,7 Emw., auf dem Lande erst auf 34,4.
117,448; 1819: 111,084; 1825: 112,171-
oo^^;r Trauung 1816 auf 88 Einwohner^
1819 auf 99, 1825 auf 109, 1834 auf 104, 1837 auf 110, 1840
11« 109, 1852 auf
Ai». Von 1816—34 war der Durchschnitt 109, von 1837—52 112.
"i Geburten, Sterbfällen und Verheiratliungen die ge-
' Einwirkung von guten Jahren in der einen,
2 Mißjahren m der andern Richtung; dabei stetes Streben der
INatui, die (durch Krieg und Theuerung herbeigeführten) Verluste
^szugleichen, dann aber auch In entgegengesetzter Richtung das
Gleichgewicht wieder hcrzuzteUen. Die grosse Menge der Ehen und
Geburten im Jahre 1816 (nach den Napoleonischen Kriegen) dann
gleichzeitig die geringe Zahl der Sterbfälle, sind besonders Wzeichimnd
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Im Jahre 1849 zählte man :
Männlich Weiblich Unterschied
8062,805 8,168,382 5,577
Dieser Unterschiedistgeringer,alswirdenselbenirgendwofanden
Nach den grossen Kriegen war er viel bedeutender gewesen
jetzt sind diese Verhältnisse nicht in allen Altersclassen gleich V
der Kindheit bis zum 45. Altersjahre überwog 1849 noch die * - °
di: Tkz. ^
Körpergebrechen (1849). Taubstumme 11,973. Blinde 9 579
Ein- nnd Auswanderungen. Preussen verdankt seine rasche Be
völkerungszunahme nach den grossen Kriegen zum Theile den zahl"
reichen Einwanderungen, zu denen seine relativ freiere Gesetzgebung
Über Ansässigmachung ermunterte. In der Neuzeit hat sich das Ver-
hältniss geändert, und auch viele Preussen wanderten nach Amprik«
^üs. Wir finden unter andern folgende Notiz:
Jahr Einwanderungen Auswanderungen V^mögen der über
See Gegangenen
1852— 63: 2859 21,372 P780,081 Thlr
1853— 54: 2752 18,194 1’519 225
1854— 65 : 2619 30,344 ’
pr. Kopf
107 Thlr.
110 -