DEUTSCHLAND — Sachsen-Meiningen-HiWburghatisen. 201
Eimer zu 80 Maass; die Maass 0,97 Liter.
ßgg in 34,913 Familien
19. Sachsen-Melninsçeii-Hildburghausen
(Herzogtlium).
40 Q.-M. Bevölkerung Ende 1855: 165,530 (834 wem g er
ais vor 3 Jahren).
1834 146,324 Einw. 1849 163,100 männlieli 80
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Nach Erlöschen der Gothaer Linie beanspruchte der Herzog von
Meiningen, als Aeltester der Nebenlinie, die alleinige Erbfolge in Go la.
Vergebens. Doch erhielt er durch den Vertrag von Hildburghausen
vom 12. Nov. 1826 fast das ganze Herzogthiim Hildburghausen (1810:
29,706, Einw. auf 12 Q.-M.); ferner von Coburg: das Furstenthum
Saalfeld; von Gotha: dessen Antheil an Kömhild und das Amt ivra-
nichfeld; von Altenburg: Camburg und Neusulza, Theile von Eisen-
berg, Vierzchnheiligen etc. Die Gegenabtretungen waren gering. Mer-
ningen gewann 25 Q.-M. und 71,181 Einw.
Meiningen, 6500 Einw. — vom 23. Aug. 1829.
Finanzen. Das Budget für 1856 —1859 schhesst ab mit
1’644 202 fl. Einnahme, nämlich: Domänen 734,084, und „Landes
revenuen" 910,117. Die letzten sind so aufgeführt:
Directe steuern . . 6.261,000 Indireete Abgaben . "'599,2^^
Ste^e^quivalent der Do- _ zlilige Einnahmen . - 16,842
Ausgaben 1’619,929 (gegen das vorige Budget um 198,016 6,,
also um beinahe 14 Bros, erhöht). - Aus den Domänen erhalt vor
Allem der Hof 225,000 fl. Was darnach und nach Deckung de
Verwaltungsausgaben noch verbleibt (im Budget gesc ätzt zu ' '
fl.), wird zwischen dem Herzoge und der Landeskasse ge ■
das Militär sind 123,281 fl. bestimmt (im vorigen Budget blos 89,21 ),
für das Finanzministerium 798,784 (wovon die Schuld et^ 280,000
kostet). Die Erhöhung der directen Steuern betragt 13,430 ü.
Zusammen 4’176,055 fl.
in do“.
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