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SPANIEN — Militärwesen.
geordnete Sprocentige in- u, ausländ. Schuld 2,982’020,410
zu ordnende in- u. ausländ. Schuld . . 12,531’067 461
zusammen 15,5Í3’Ò87,87r~"
Bei der herrsohendeu furchtbaren Finanzverwirrung und Zerrüt
tung amd wir natürlich nicht im Falle, einen klaren Uehorhlick über
den jetzigen Stand der Schuld zu geben. Wir reihen Obigem nur
einige unzusammenhängende Notizen aus der neueren Zeit an Durch
eine Vemrdnung vom 8. Juli 1853 ward die Ausgabe von 6prozent.
S^atzscheine^ im Betrage von 300 Mill., angeordnet, als ErsL der
schwebenden Schuld. Im April 1854 Anleihe von 22 Mill.: Januar
So neue ditto von 40 Mill.; August desselben Jahres von 230
Mill, mit 10 Proz. Verlust am Course ; dann wieder : Anlehen bei
dem Hause Werner in Paris von 60 Mill, zu 9Yg Proz. Zins! ^
Ende August 1856: Anlehen von 60 Mill, auf 6 Monate (!) bei der
^Grdinandsbank zu Madrid, gegen eine Prämie von 150,000 K.
ÏÏr/'j^'^reszins. Mittlerweile hatte ein Decret v. 20. Mai
180 Alill. 6proz. Schatzscheinen ver-
solidirte wiedeiholt; dessen ungeachtet finden wir aufgezeiclinet:
schwebende Schuld am 1. Mai 1850 ö65’106,360 R.
” " w 31. „ „ 605’316,598 R.
Die Veräusserung der Geistlichengüter ward stets aufs Neue be-
pnnen; sie war, kotz aUer reactionären Tendenzen der Regierenden
immer selbst fur diese schliesslich ein Act der unvermeidlichen Noth-
wendigkeit. Allem schon reicht man damit nicht mehr aus. Das
»Desamortisationsgesetz« ergrifiF in gleicher Weise auch die Güter der
.^Gn letzten Aufstellungen von Ende Aug. 1856
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jäge/(cS3er8)^^’*^^^ Gendarmerie (Guardia civil) «. Grenz-
V 'mnnn Jahres 1854 nahmen die Cortes einen Etat
von 70,000 M. an. Anfangs, 1855 wurde die Zahl der vorhandenen