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4. Buch. V. Teil. Die Steuern.
Mark, pro Kopf 600 Mark, das Volksvermögen mindestens 300
Milliarden, zwischen 290 — 320 Milliarden Mark; für den Kopf der
Bevölkerung 4500—4900 Mark. Um das Jahr 1895 betrug das
jährliche Einkommen 23—25 Milliarden; das deutsche Volks ver
mögen 200 Milliarden; in der Zeit von etwa 16 Jahren stieg das
Nationaleinkommen um nahezu 75 Prozent, das Nationalvermögen
um nahezu 50 Prozent. Das Volksvermögen weist einen jährlichen
Zuwachs von rund 10 Milliarden auf.
Der Denkschriftenhand zur Begründung eines Gesetzes be
treffend Änderungen im Finanzwesen (Teil III 8. 111) führt für
das Volksvermögen in Deutschland folgende Schätzungen an:
1886 (offenbar
zu hoch) 175 Milliarden Mark
(Becker)
1896
161
>9
99
(Mulhall)
1899
190
>9
99
(Lexis)
1900
200
99
99
(Dix)
1902
200
99
99
(Schmoller/
1906
215
99
99
(Wernicke)
1908
216
99
99
(Grenzbote)
1908
320
99
99
(Steinmann-
Bucher)
1908
251—
266
99
99
(Ballod)
1909
350
99
99
(Steinmann-
Bucher)
1911
331—
337
99
99
(Helfferich)
1914
331
99
99
(Ballod).
Dieselbe Quelle gibt bezüglich des Volkseinkommens Deutsch
lands folgende Zahlen:
1902 25 Milliarden Mark (Schmoller ca. 18,15 Milliarden Arbeit,
3,71 Vermögen, 3,14 andere Einkommen)
1907 30 „ „ (amtliche Daten)
1908 35 „ „ (Steinmann-B ueber).
Die jüngste Schrift über das Volksvermögen Deutschlands ist
die Arbeit Steinmann-Bucher’s: Deutschlands Volksvermögen im
Kriege (Stuttgart 1916). Er will in das Volksvermögen nicht bloß
die materiellen Güter, sondern auch den persönlichen Wert der
Bevölkerung einbezogen wissen, denn, wie er sagt: Das Volksver
mögen schließt in sich alles, was das Volk vermag. „Nicht die
errechneten Zahlen sind die Hauptsache, vielmehr wie sie zustande