Object: Werke und Schriften bis Anfang 1844 (1,2.1930)

Redaktionelle 
Fußnoten und Notizen in der Rheinischen Zeitung 
Vom 15. Oktober 1842 bis zum 17. März 1843, in welcher Zeit Marx Chefredakteur 
der Zeitung war, erschien eine Reihe von redaktionellen Fußnoten zu Artikeln oder 
einzelnen Stellen derselben. Bei manchen weisen gewisse Anhaltspunkte oder Inhalt 
und Stil mit Bestimmtheit auf Marxens Autorschaft hin. Wir haben sie in den Text auf- 
genommen. Cf, 1/1, 266, 305sg., 308 sq., 313 sq., (keine Fußnote, sondern redaktionelles 
Nachwort), 315—317, 356. Bei anderen kann die Autorschaft Marxens — trotz der 
Anzeichen, die dafür sprechen — in Zweifel gezogen werden. Diese bringen wir im 
0 folgenden, und zwar entweder wörtlich oder in hinreichendem Auszug, in chrono- 
logischer Reihenfolge. Da jedoch fast bei keiner der während Marxens Redaktions- 
zeit erschienenen Fußnoten gänzlich ausgeschlossen ist, daß sie von Marx geschrieben 
oder redigiert oder wenigstens veranlaßt worden ist, vermerken wir zugleich mit 
kurzer Andeutung des Inhalts auch alle übrigen Fußnoten, obwohl sie keine Spuren 
'# von seiner Hand aufweisen. 
1842 
20. Okt., Nr. 293, p. 1, c. I. Red. Fußn. zu dem Gedicht „Das freie 
Wort“: Dank an den Einsender. 
23. Okt., Nr. 296, p. 1, c. 2. Red. Fußn. zum Artikel über „Kom- 
„ munalwesen“: die Frage, „ob eine Trennung von Stadt- und Landgemein- 
den in der Rheinprovinz begründet sei“, wird von der RhZ einer gründ- 
lichen Erörterung unterworfen werden. 
5. Nov., Nr. 309, p. 3, c. I. Red. Fußn. zur Korrespondenz „Von der 
polnisch-schlesischen Grenze“: Die Korr. ist auch im Frankfurter Journal 
5 erschienen. 
17. Nov., Nr. 321, p. 2, c. 3. Red. Fußn. zu der stark anti-englischen 
Korr. „Von der Oder“ über „Besetzung der Insel Fernando Po durch die 
Engländer“: „Die Engländer haben zwar die militärische Be- 
setzung der Insel“ in Abrede gestellt, dennoch sei anzunehmen, daß 
jo sie dieselbe auf irgendeine Weise unter ihre Kolonialverwaltung einzu- 
reihen suchen werden. „Wir haben daher unbedenklich die obige Kor- 
respondenz aufgenommen, da es sich bei jeder Handelsusurpation nur 
Fragen kann, ob die Engländer sie schon hasardiert haben, oder sie erst 
hasardieren werden, ob sie als eine Usurpation der Vergangenheit oder 
;5 als eine Usurpation der Zukunft zu bezeichnen ist.“ 
18. Nov., Nr. 322, p. 3, c. 3. Red. Notiz. Berichtigung: J. Mosens 
„Der Kongreß zu Verona“ ist nicht bei Cotta erschienen. Cf. 1/1, 311sq. 
21. Nov., Nr. 325, p..4, c. l. Im Inseratentei] red. Fußn. zum 
offenen Briefe v. Schepelers (Aachen), eine lokale und persönliche Ange- 
‚„ legenheit betreffend: die Red. bestätigt auf Schepelers Wunsch, daß ein 
ihm zugeschriebener Artikel in der RhZ nicht von ihm stammt.
	        
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