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EINLEITUNG.
In den beiden Arbeiten «Der Begriff der Mehrarbeit und
die Werttheorie» (Bolzano, Libreria Editrice Italiana - Berlin,
Prager, 1925) und «Preis und Mehrpreis und ihre Beziehun-
gen zu Konsumenten und Arbeitern» (Bolzano, Libreria Edi-
trice Italiana - Berlin, Prager, 1925) haben wir einige der in
unserem «Preis und Mehrpreis in der kapitalistischen Wirt-
schaft» (Berlin, R. L. Prager, 1925) abgehandelten und unter-
suchten Gegenstände, besonders die in den beiden letzten Ka-
piteln erörterten, zu klären und zu vervollständigen versucht.
Mit _der vorliegenden Skizze wollen wir hingegen eine
neue Untersuchungsreihe einleiten: sie beziehen sich zwar
auf Probleme, die immer mit den Preisphänomenen und
Preisgesetzen verknüpft ‚sind, unterscheiden sich aber doch
von den in den oben zitierten Arbeiten betrachteten Fragen.
In diesen haben wir zu beweisen versucht, daß die Ri-
cardo-Marxsche Theorie vom Tauschwert (Preis) *) nicht nur
der tatsächlichen Urteils- und Handlungsweise der Men-
Schen nicht entspricht, sondern auch diejenigen Preis-
phänomene nicht zu erklären vermag, die mit einer Ein-
schränkung der produzierten Menge einzelner Waren zu-
sammenhängt, besonders die Preiserhöhung bei totalem Mo-
novol oder Syndikat, die mit der diesen Wirtschaftsgebilden
E 1) Wir erinnern ein- für allemal daran, daß wir uns, wenn
wir den Ausdruck «Preis» als Synonym von «Tauschwert»
anwenden, auf den «Preis in bezug auf lange Zeitperioden»
heziehen wollen. Man vergleiche hierüber unsere Analyse in
«Preis und Mehrpreis» etc., besonders Kapitel IV.