Burbach-Kaliwerke Aktiengesellschaft
3. Gewerkschaft Beienrode, Königslutter (vorübergehend stillgelegt).
Anzahl der Kuxe: 5000. Durchschlag zwischen Schacht I und II in der
Lage der Felder: In den Gemarkungen Beienrode, S00-m-Tiefbausohle erzielt. In den Teufen 900,
Öchsendorf und Uhry am Dorm, nördlich von der 950 und 1000 m wurden IV., V. und VI. Sohle an-
braunschweigischen Grenze, Provinz Hannover. gelegt. In sämtlichen Sohlen wurde das Carnallit-
Größe der Gerechtsame: 4.5 preußische Normalfelder lager auf dem Nord- und Südflügel aufgeschlossen.
‚gleich ca, 9850000 qm. Zweischachtfrage: Die beiden Schächte I und II sind
Förderung: Carnallit, Kainit. durchschlägig.
Schächte: 2 Schächte. Schacht I, begonnen 1896, Grundbesitz: 184 298 am
wurde auf 790 m Endteufe gebracht. 1911—13 wurde DS am. |
ein zweiter Förderschacht abgeteuft im Südostfeld, Häuser: Beamten- und Arbeiterwohnhäuser,
ca. En Ko vom ersten Schacht ee Knete Iuote am 1.1.1930: 9.2726 Tausendstel.
Durchschlag in der zweiten Tiefbausohle, Teufe Befeili : Majorität.
1008 m mit Schacht I erreicht, ebenso wurde der eteillgung: Majoritit
1. Gewerkschaft Baden.
Anzahl der Kuxe: 1000,
Lage der Felder: In Gemarkung Buggingen, Griß-
heim, Heitersheim, Eschbach, Seefelden.
Größe der Gerechtsame: 17276629 qm.
Schacht: 1 Schacht, begonnen August 1922, Teufe
8830 m.
Zweischachtfrage: Der Schacht ist durchschlägig mit
dem 60 m entfernten Schacht der Gewerkschaft
Markgräfler. Beide Gewerkschaften bilden eine
Betriebsgemeinschaft,
5. Gewerkschaft Markgräfßer.
Anzahl der Kuxe: 1000.
Lage der Felder: In Gemarkung Buggingen, See-
felden, Grißheim.
Größe der Gerechtsame: 4740242 am.
Seat 1 Schacht, begonnen November 1924, Teufe
m.
6. Gewerkschaft Zähringen,
Anzahl der Kuxe: 1000.
Lage der Felder: In Gemarkung Buggingen, Griß-
heim, Zienken, Hügelheim, Mühlheim und Neuen
burg.
Verkzrsvereinigungen uswW.;
1. Deutscher Kaliverein, Berlin;
2, Arbeitgeberverband der Kali-Industrie, Berlin;
3. Arbeitgeberverband der mitteldeutschen Salinen-
industrie;
4. Deutsches Kalisyndikat G. m. b. H., Berlin;
5, Interessengemeinschaft der Deutschen Kali-
Industrie G.m. b. H., Berlin;
Großaktionäre: .
1. Gewerkschaft Burbach, Beendorf (nom. Reichs-
mark 62 500 000.— — 50 %);
Grundbesitz: 473 895 qm.
Anlagen: Schachtgebäude, elektrische Zentrale, zwei
elektrische Fördermaschinen, Kesselhaus, Mahl-
anlage, Chlorkaliumfabrik, Bromfabrik, Anschluß-
bahn.
däuser: 7 Beamten- und 16 Arbeiterwohnhäuser.
Quote am 1.1.1930: 6.8702 Tausendstel.
Beteiligung: 566 Stück Kuxe (Rest beim badischen
taat)ı
Zweischachtirage, Grundbesitz, Anlagen, Häuser:
siehe Gewerkschaft Baden.
Quote am 1.1.1930: 6.8702 Tausendstel.
a 566 Stück Kuxe (Rest beim badischen
taat).
Größe der Gerechtsame: 7983100 qm (die Gewerk
schaft ruht).
6
7.
8.
9.
10.
Deutsches Chlormagnesium-Syndikat G. m. b. H.,,
Berlin;
Deutsches Bromsyndikat G. m, b. H., Berlin;
Deutsches Steinsalz-Syndikat G. m, b. H., Berlin;
Deutsches Bittersalz-Syndikat G. m. b. H., Berlin;
Norddeutsches Siedesalz-Syndikat.
2,
Gewerkschaft Beienrode, Königslutter (nom.
Rmk. 2 000 000.—).
Statistik,
Neutiges Aktienkapital:
nom. Rmk. 125 000 000.— Stammaktien in 80000 Stücken zu je Rmk. 100.— (Nr. 1— 80000),
in 117000 Stücken zu je Rmk. 1000.— (Nr. 80001—197000)}.
VYorratsaktien: nom. Rmk. 1 689 210.—