Contents: Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

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Atmo[phäriidhe Nieder] Hläge pro Iahr in mm: 
Warfghau 510; Czeltodhowa 656; Rabom 659; Nowo-Alexandria 
618; Lublin 564. 
Die atmojphärijden Nieder[hläge verteilen fid nad) Monaten in 
Warjdhau wie folgt: Februar 131, März B4, April 37, Mai 48, 
Suni 69, Juli 76, Augujt 77, September 49, Oktober 44. Mitt- 
lerer Termin des Aufgehens der Weichjel bei Warfhau 17. Februar, 
des Zufrierens 19, Dezember. Im Laufe eines Jahrhunderts fror 
die Weicdhfel in 9 Wintern überhaupt nidHt zu. 
Der füdlide Teil Kongrekpolens zeichnet [ih hauptfäclig durd 
Kalfböden, die von devonijdHem Kalk abjtammen, aus; hier (in den 
Gouvernements Kielce und Nadom) kommen Triasformationen Door, 
aber im [üdligen Teil des Gouvernements Piotriow — ein Stein- 
fohlenbeden. Sn den weftliden Teilen treten Iuraformationen auf. 
Kreideformationen find befonders ftark in den Gouvernements BPiotriow, 
Kielce, Radom und Lublin entwidelt.. Aus verwitterten Kreidemergeln 
bildet [ih der durch feine Fruchtbarkeit bekannte „„Weizenboden“ Kon- 
greßpolens. LehHmboden herridht in den nördliden Gouvernements, Sand- 
boden an den Ufern der Weicfel und Warthe und gleichfalls im Gouver- 
nement Siedlee vor. Schhwarzerde kommt im jJüböltlihen Teil des 
Gouvernements Lublin vor. 
Un Boden|hHäßgen ijt Kongrekpolen verhältnismäkig reich. 
Das Steinkohlenrevier Kongreßpolens umfakt einen Fläden- 
raum von 3irla 500 qkm, die Mächtigieit der einzelnen Flöze ft 
recht bedeutend. So beträgt im MNordofjten, bei Dabrowa Gornica, 
die gefamte Tiefe des Kohlenbedens 1700 m, die Zahl der Flöze 15, 
die Summe ihrer Stärke 33m, worunter fid aber ein Flöz durch die 
ungewöhnlide Müchtigkeit von 14m einheitlider Kohlenmalle aus- 
zeichnet. 
Die im polnilden Kohlenrevier vorhandene Kohlenmenge läßt 
id nur annähernd berechnen, fie beträgt ungefähr 5 Milliarden Kubifk- 
meter; die geförderte Kohle ijt mager, [ie gibt wohl ein fehr gutes 
Heizmaterial ab, liefert aber feinen verhüttungsfähigen Koks. 
Sn der Gegend von Zawiercie, zwijhen dem Steinkohlenbeden 
von Dabrowa und der Stadt Czejtodhowa, finden [id in Trias] dichten 
und zwar in geringer Tiefe (beiläufig 15—50 m) wageredhte Schichten 
guter Brennkohle von geringer Mädhtigkeit (etwa 1m) vor. Auf 
einer weit größeren Fläde und in bedeutend mäcdhtigeren Flözen tritt 
bie Brenniohle im weltliden Teile Polens auf. 
Zu erwähnen find nod) die jüngjten, eher direkt pflanzlihen als 
mineralifden Brennitoffablagerungen, nämlidh die Torflager, welde 
in Kongrekpolen, befonders in den nördliden Teilen ausgedehnte 
Streden einnehmen. Sie haben iedoch bis jet nur eine Ioiale Be-
	        
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