Tierwelt.
33
brannt. Von den sonstigen niederen Tieren sind nur wenige dem
Menschen nützlich, so die Cochenillelaus, die lange Zeit in der
mexicanischen Wirtschaft eine große Rolle spiulte, verschiedene
Bienenarten, deren Honig und Wachs eifrig gesammelt werden,
Perlmuscheln und Schwämme. Zahlreich sind. die den Menschen
oder der menschlichen Wirtschaft schädlichen niederen Tiere:
die Korallentierchen, deren Bauten die Schiffahrt im Mexicani-
schen Golf stellenweise sehr gefährden, und zahllose Repräsen-
tanten der Insektenwelt, wie die Mosquitos, darunter die Malaria
übertragende Anopheles, die glücklicherweise in die höheren
Regionen des kalten Landes (oberhalb ca. 2400 m) nicht hinauf-
reicht, die Gelbfieber übertragende Stegomya, die als Comoyotes
bekannten Östriden, deren Maden unter der Haut von Hunden,
Rindern, Menschen schmerzende Beulen schaffen, Geschmeiß-
fliegen, Cucarachas, Skorpione, giftige Spinnen, Tausendfüßler,
Wespen, Heuschrecken, die den Feldern enormen Schaden zu-
fügen können, ja in manchen Gebieten (wie Yucatän, der Golf-
küste und der Südküste von Chiapas) in unregelmäßigen
Zwischenräumen in solchen Massen auftauchen, daß sie die
Landwirtschaft mit dem Charakter der Instabilität, der Un-
sicherheit behaften, ferner Blattschneiderameisen, die Kaffee-
und Orangenkulturen besonders gefährlich sind, Termiten, die
Holz vernichten, Sandflöhe (Niguas), die sich nicht nur Tieren,
sondern auch unvorsichtigen Menschen unter die Haut nisten,
Zecken (Garrapatas), die Menschen und Tieren höchst lästig
fallen. Glücklicherweise sind diese aufs heiße oder auch ge-
mäßigte Land beschränkt, während Flöhe und Läuse auch im
Hochland häufig zu treffen sind.
Sapper, Mexico.