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ersten Sekuritäten, den englischen Konsols und der französischen
Rente, zu gute kommen müssen. Das ist aber
nicht der Fall gewesen. Wir stehen da vielmehr einer
ganz ungewöhnlichen Erscheinung gegenüber: einer allgemeinen
Abwendung der festen Anlagen von den bisher
als erstklassig geltenden englischen Konsols und
französischen Renten zu gunsten bisher weniger beachteter
kleinerer Werte, z. T. zweiten, ja sogar dritten
und vierten Ranges. Namentlich im französischen
Kapitalbesitz ist eine Beweglichkeit eingetreten, wie
sie seit langer Zeit nicht mehr dagewesen war. Diese
neueste Bewegung im französischen Kapitalbesitz reicht
sogar noch 1 ‘/ 8 Jahre weiter zurück, als der Beginn
der Krisis von 1900 ff. Sie erstreckt sich auf die ganze
Zeit seit Ende 1898.
b) Zeitlich die erste Ursache, und zugleich für die
ganze erste Hälfte der Bewegung die wichtigste,
ist zu erblicken in der ostentativen Abwendung des
französischen Kapitals von den englischen Konsols.
Dieser Abwendung liegen einesteils politische Motive zu
gründe: der Ärger der Franzosen über Faschoda, und
die, wie überall, so auch in Frankreich allgemein verbreitete
Verurteilung der englischen Politik in Südafrika.
Damit verbanden sich aber auch rein wirtschaftliche
Ursachen: das bedeutende Anwachsen der englischen
Staatsschuld während des Transvaalkrieges
würde an sich schon einen Druck auf den Kurs der
Konsols bewirkt haben. Dieser Druck wurde wesentlich
verstärkt durch sein zeitliches Zusammentreffen mit der
Aussicht auf die schon seit 1888 vorausbestimmte Zinsreduktion
der 2 3 / 4 °/ 0 Konsols auf 2 */, % vom April
1903 an. Die aus diesen drei Gründen entspringende