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Aktienkapital ist seitdem unverändert geblieben. Das
Kreditorenkonto beträgt 1 336 551 Kronen. Die Einnahmen
aus der Pachtung der Carbidfabrik betragen
240 000 Kronen, die aus der Kraftabgabe nach
Fredrikstad ca. 50 000 Kronen. Hafslund zahlt seit
Jahren regelmässig 5 pCt. Dividende, sodass der Besitz
dieses norwegischen Werkes sich recht günstig gestaltet
hat, vorausgesetzt, dass diese Dividende nicht aus
Garantieverpflichtungen der Muttergesellschaft stammt.
Die Beteiligung des deutschen Kapitals an dem
mit vorwiegend schweizerischem Geld gegründeten
Werke an der Lonza betrug rund 600 000 Mark, und
zwar im wesentlichen in Form einer Kreditorenschuld.
Am 1. März 1902 war diese Schuld bis auf 327 000 M. abgetragen
und wurde zum vollenWert von einem süddeutschen
Konsortium mit dem Sitz in München übernommen.
Schliesslich sei an dieser Stelle noch einer süddeutschen
Elektrizitätsfirma gedacht, allerdings nicht
wegen ihrer finanziellen Beteiligung, sondern wegen
der Schadenersatzansprüche, die an sie gestellt wurden.
Die end gütige Abnahme der elektrischen Einrichtung
und der Oefen führte nach Beendigung des Baues
einer Carbidanlage in Norwegen zu einem langwierigen
Prozess. Die Elektrizitätsfirma wurde verurteilt, an
die Carbidfabrik und ihr Kraftwerk eine Entschädigung
von 87277 M. und ausserdem eine Konventionalstrafe von
52000 M., zusammen 137277 M. zu zahlen. Dieser stand
eine Lieferung im Werte von 93 859 Mark gegenüber!
Die ungemein ungünstige finanzielle Entwicklung
fast sämtlicher Carbidwerke ist eine Folgeerscheinung
des ungesunden Verhältnisses zwischen Produktionsfähigkeit
und Konsum.
In welcher Weise nun die Entwicklung der Produktion
auf den Konsum und den Markt und somit wieder rück-Wangemann,
Die Calciumcarbidindustrie-5