fullscreen : Grundzüge der Theorie der Statistik

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Nach der Steuerstatistik war in den Landgemeinden die Zahl der Steuerzahler
 mit einem Jahreseinkommen im Jahre 1920 von
mehr als 20000 Kr
A)

2 334
"095
693
J01
275
L65
63

I WW

Verteile mittels dieser Zahlen die 302 Hofbesitzer auf dieselben Einkommengruppen.



249. Hat man durch Beobachtung oder mittels Interpolation
ausreichend detaillierte Kenntnis z. B. von der Verteilung des Einkommens
 nach der Größe, dann muß man auch die Totale (Einkommenmasse)
 finden können, teils der Einkünfte, die auf willkürlich
 gegebene Einkommenintervalle entfallen, teils sämtlicher
Einkünfte, welche die Verteilung überhaupt umfaßt; wie wir uns
eine Kurve vorstellen können, welche die Größengliederung der
Einkünfte darstellt, sodaß die zwischen den den Einkünften x, und x,
(X; < X) entsprechenden Ordinaten liegende Fläche die Zahl der
zwischen x, und x, liegenden Einkünfte angibt, so kann man
sich auch eine Kurve C gezogen denken, welche die Verteilung der
Einkommenmasse darstellt, sodaß die zwischen der Kurve C und
den den beiden willkürlichen Abszissen x, und x, entsprechenden Ordinaten
 liegende Fläche die Summe der Einkünfte angibt, welche
größer als x,, aber kleiner als x, sind; etwas ganz Entsprechendes
gilt natürlich jeder beliebigen Verteilung (Verteilungskurve).
Nun läßt sich, wie im $ 124 gesagt, der „Nullpunkt“ für das
Kennzeichen (Alter, Einkommen, Körpergröße, usw.), wonach man
sich die Einheiten verteilt vorstellt, ganz willkürlich wählen, speziell
im Durchschnitt für sämtliche verteilten Einheiten, wenn dieser
Durchschnitt erst bestimmt ist; da das Verteilungsgesetz also ebensowohl
 ein Ausdruck für die Verteilung nach der Größe des eigentlichen
 Kennzeichens wie für die Verteilung der Abweichungen ist,
so ist es einleuchtend, daß sich bei hinlänglich genauer Kenntnis
der Verteilungskurve nicht nur die Gesamtsumme aller Abweichungen
in einem willkürlich gegebenen Intervall, speziell die Summe sämtlicher
Abweichungen, finden lassen muß, sondern auch die Totale der Pobtenzen
 der Abweichungen, d. h. (vgl. $ 125) die Momente der betrachteten
 Verteilung um eine beliebige Zahl (Nullpunkt) oder die
Summe von Größen, welche in anderer Weise von der Größe der
Einheiten abhängen.
            
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