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Schlußfolgerungen
unò Ladenpreis Londons ist, mit Ausnahme der Citi)
u n£> einiger ganz bevorzugter Geschäftsgegenden, nur
bor zehnte Teil des Berliner; also ein Engländer zahlt
für das Recht, in seiner Landeshauptstadt leben und ar
beiten zu dürfen, jährlich nur 100 Mark, wo der
Deutsche 1000 Mark aufzubringen hat *).
Man vergegenwärtige sich, was eine solche Er
sparnis seitens Englands volkswirtschaftlich bedeutet.
Die Sachgüter, die im Tausche gegen ein Recht er
spart werden, werden frei zum Tausche von Sache
gegen Sache oder gegen Arbeit, in andern Worten,
bie ersparten Millionen werden frei zur Beschaffung
besserer Nahrung, Rleidung und Wohnung und heben
damit wieder Handel, Industrie und Landwirtschaft.
Der Einwand, den Mehrausgaben der Berliner
Bevölkerung in Form von Miete ständen auf der
Ñrundbesitzerseite doch auch Mehreinnahmen gegen
über, das Geld bleibe gewissermaßen im Lande, und auf
diese weise entständen doch auch wieder nützliche ver-
mögensbildungen, die ihrerseits die Raufkraft des
Dolkes erhöhten, hält vor der Rritik nicht stand, denn
EL kommt nicht darauf an, daß in einem Volke von
irgend jemandem etwas verdient wird, daß sich ver-
vwgensbildungen vollziehen, sondern darauf, daß diese
volkswirtschaftlich einwandfrei sind, d. h. in der privaten
Dermögensbildung muß auch eine Zunahme des Volks
vermögens enthalten sein.
x ) Rein rechnerisch kommt das natürlich nicht in dieser
Ichroffen Form zum Ñusdruck, weil die Engländer, statt wie
wlr übereinander, nebeneinander wohnen, sodaß sich weniger
Personen in die für eine gegebene Fläche aufzubringende Grund
rente zu teilen haben; aber die volkswirtschaftliche Wirkung
^ņtspricht durchaus dem obigen Verhältnis, da der standard
°f life sich den wohnungsbedingungen entsprechend gestaltet.