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Über ökonomische werte
ein Wert einen anderen, um zum Ausdruck zu kommen.
Da man nun die menschliche Arbeit als hervorbringerin
aller Dinge ansah, die je zu Werten werden
können, so lag es nahe, sie als die Einheit anzunehmen,
und man konstruierte schlankweg die zur
Herstellung eines Gegenstandes nötige Normalarbeits-Zeit
als den einzig zuverlässigen Maßstab.
Ülit dieser Bewertung kommt man aber aus Widersprüchen
und Ausnahmen gar nicht heraus.
Viel einfacher liegt die Sache, wenn wir die Wertbildung
zugrunde legen, wie sie entsteht, wenn wir
den Tauschwert einer Sache gegen Arbeit festzustellen
vermögen.*)
hier scheint uns in der Tat der Schlüssel zur
ganzen Werttheorie zu liegen, die dann allerdings
etwas anders aussieht, als die bisher übliche.
Sehen wir uns daher einmal ein solches Beispiel
des Tausches einer Ware gegen eine Arbeitsleistung
an. Wenn wir alles auf diese reduzieren
wollen, müssen wir sie einmal da beobachten, wo sie
sich in ihrer einfachsten Form darstellt, und wo dieser
Tausch ein absolut freier ist.
Vie Familie eines afrikanischen Eingeborenen
braucht zu ihrer Erhaltung durch Ackerbau eine Arbeitsleistung,
sagen wir, von 50 Tagen. Diese zur Erhaltung
, r uormalen Lebensführung des „standard of life",
nötige Arbeit ist das absolut Notwendige,' daher kann
auch hier nur das Wertmaß alles dessen gesucht werden,
das über das Notwendige hinausgeht' ferner ergibt sich
.. *) Das Nähere über den Charakter dieses Tausches
>lehe nap. 4.