Full text : Laienbrevier der National-Ökonomie

__  Arbeitsteilung  urtò  Kapitalbildung
şiâ)  nicht  nach  dem,  was  der  Fischer  fangen,  sondern
chehr  nach  dem,  was  er  absetzen  kann-  aber  was
lmmer  er  aus  diesem  Mehrbeträge  für  Hergäbe  seines
ootes  zu  erzielen  imstande  ist,  ist  doch  unzweifelhaft ­
  wohlverdienter  Lohn  für  seinen  Fleiß,  für  die
ristallisierte  ñrbeit,  die  er  in  sein  Werk  hineingelegt
Ohne  seine  ñrbeit  wäre  der  Mehrertrag  von
àîschen  gar  nicht  vorhanden.
Entweder  kann  er  nun  selbst  sein  Kapital  aus»
nu £ en  àann  wird  es  sich  bemerkbar  machen  durch
erhöhte  Prosperität  seines  Betriebes  seinen  Stammesöenvssen
  gegenüber,  denn  wo  diese  nur  1  Fisch  fangen,
ÎQttÇjt  er  2;  oder  er  kann  jemanden  anstellen,  der
,  îhņ  den  Fischfang  besorgt,  indem  er  ihm  als  Lohn
TrlT  Ertrag  der  Ausbeute  zusagt,  während  er
e  şi  ^as  Risiko  läuft,  oder  aber  er  tritt  sein  Boot
einen  anderen  ab  gegen  die  Zusage  der  Rückerstat-^ņg
  und  eines  festen  Anteils  am  Ertrage,  während  der
? n  ere  das  Risiko  der  größeren  oder  geringeren  Aus»
c ute  läuft-  oder  aber  er  gestattet  der  Gesamtheit
emer  Stammesgenossen  gegen  eine  angemessene  ver-3u
  ung  den  Gebrauch  seines  Bootes  zu  Kriegszwecken.
Ģer  haben  wir  die  4  Arten  der  Kapitalbetätigung
.  Oŗer  einfachsten  Form:  Eigenbetrieb,  Lohnverhält-Zinsverhältnis
  zwischen  privaten  und  Staatsdar-Ehn,
  und  in  den  3  letzten  Gruppen  tritt  ganz  deutlich
p. cr  Eharakter  des  Kapitols  als  eines  Zweiges  der
ŗ  eitsteilung  hervor.  Im  ersteren  Falle  war  der
esltzer  des  Einbaums  noch  Kapitalist  und  Arbeiter  in
wer  Person,  in  den  3  weiteren  ist  er  dagegen  schon  ganz
apttalist  im  modernsten  Sinne.  Er  beschäftigt  Lohnweiter
  oder  nimmt  Zahlung  für  Darleihung  seines
Q Pitals,  des  Bootes.  Mögen  die  andern  nun  in  wind
            
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