Die Bedeutung des Tausches im Ñrbeits- u. lvertbildungsprozeß
solcher Einheiten zu verschaffen, so. hat letzterer in
seinem Vorrat an ñxten 20 Subsistenzeinheiten liegen.
Der Händler nimmt also nichts aus dem Wertbestand
des Schmiedes, sondern er bringt etwas hinein,
und wenn er sich von diesen Einheiten 5 Stück für seinen
Dienst ausbedingt, so kann man doch nicht sagen, er
habe als Schmarotzer vom ñrbeitsertrag eines andern
gelebt.
Tritt nun gar noch ein zweiter Händler auf den
Plan, der einen noch besseren Nlarkt für die waren
weiß oder sich mit noch geringerem Nutzen für den
vermittelten Tausch begnügt, so hat sowohl Weber
wie Schmied von diesem neuen „Parasiten", wie ihn
lombari nennt, nicht nur keinen Nachteil, sondern
abermals einen weiteren Nutzen.
Nun kann sich dieser einfachste Handel in den fol
genden Formen vollziehen:
1. Der Weber vertraut dem Händler einen Teil
seiner Ware an und wartet, bis er ihm den Er
trag des Tausches aus dem Goldgräberlager zurück
bringt, oder umgekehrt die Goldgräber vertrauen ihm
einen Teil ihres Produktes an, bis der Händler ihnen
die gewünschten àxte und Tuche mitbringt.
hier haben wir die einfachste Form der Nredit-
gebung, und sie ist bis auf den heutigen-Tag noch
die Basis aller sogenannten Nonsignations- und Nom
missionsgeschäfte.
2. Der Händler ist Besitzer irgendeiner Tausch
ware, die gleichmäßig vom Weber und von den Gold
gräbern geschätzt wird,- dann hat er nicht nur einen
persönlichen Vorteil über den, der solcher Tauschware
entbehrt, sondern es ergeben sich auch neue Momente
poh Im an, Laienbrevier.
81