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sehen Lesesaal der Stadtbibliothek oder dem städtischen
Museum zu treffen, wo er einige Regierungserlasse anschauen
will, um sich auf eine Rede vorzubereiten, die er
demnächst in der Stadthalle zu gunsten der Canalisation
und der Ausdehnung der Staatscontrole über die Eisenbahnen
zu halten gedenkt.“
Wir erklären schon hier ausdrücklich und werden
den Beweis dafür noch liefern, dass sich dieser fragmentarische
Collectivismus, diese Verstadtlichung oder
Verstaatlichung der öffentlichen Dienste unter der Herrschaft
des capitalistischen Staates sehr wesentlich und tief
von dem eigentlichen Collectivismus unterscheidet und
dass seine Ausdehnung in einzelnen Industriezweigen mehr
Nachteile als Vorteile mit sich bringen würde.
Bisher haben wir nur von den Vorteilen gesprochen,
die im allgemeinen auf eine einzige Ursache zurückgeführt
werden können: die öffentliche Verwaltung, die nicht von
der für die capitalistische Ausbeutung charakteristischen
Profitwut beherrscht wird, nimmt mehr Rücksicht auf das
Allgemeininteresse und ist eher geneigt, anderen Erwägungen
als denen der blossen Plusmacherei Rechnung
zu tragen.
Es versteht sich ganz von selbst, dass die fest angestellten
Beamten, die an dem Profite einer Unternehmung
gar nicht interessiert sind, nicht dieselben Gründe, wie die
auf der Jagd nach dem Vermögen befindlichen Privatunternehmer,
haben, um die Löhne zu drücken, die Arbeitszeit
auszudehnen, die Consumcnten auszubeuten, die
Producte zu verfälschen oder die natürlichen Reichtümer,
die den Gemeinbesitz der Generation bilden, zu verschwenden.
Aber anderenteils, und das ist die Kehrseite der
Medaille, muss der Bureaukratismus und die Interesselosigkeit,
die financielle Unabhängigkeit von dem Gedeihen
der Unternehmungen, einen ungünstigen Einfluss
auf die Initiative und die Energie der Productionsleiter
ausüben, und zwar in einem Gesellschaftszustande, wo