Full text : Die Entwickelung zum Socialismus

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Und  nicht  sociale  Erwägungen,  sondern  fiscalische  Plusmacherei ­
  zum  Betriebsprincip  macht.
Sobald  aber  das  Eingreifen  des  Proletariats  in  die
öffentlichen  Angelegenheiten  wirksam  wird,  sobald  sich  die
Politik  und  die  Wirtschaft  zu  differenzieren  beginnen,  die
Staatswirtschaft  ihre  Unabhängigkeit  von  der  Regierungsgewalt ­
  erringt,  wird  der  decentralisierte  und  „entbureaukratisierte“
  Collectivbetrieb  mehr  und  mehr  der  Vorzüge
des  Betriebes  industrieller  Gesellschaften  teilhaftig,  indem
er  aber  zugleich  die  Vorzüge  der  Vergesellschaftung  bewahrt. ­

Und  schliesslich  würde  in  einer  socialistischen  Gemeinschaft ­
  die  Productivität  der  gesellschaftlichen  Arbeit
einen  um  so  grösseren  Aufschwung  nehmen,  je  vollkommener ­
  das  Ineinandergreifen  der  Kräfte  sein  würde;  zumal ­
  doch  auch  alle,  gleichzeitig  Producenten  und  Consumenten,
  das  gleiche  Interesse  an  der  Vergrösserung
der  Masse  der  Arbeitsprodukte  haben  würden.
§4-Zusammenfassungun
  d  Schlussfolgerungen.
Die  verschiedenen  Arten  der  Vergesellschaftung,  die
wir  hier  betrachtet  haben  —  Expropriation  der  grossen
Industrieen,  Beteiligung  des  Staates  an  neuen  Unternehmungen, ­
  Schaffung  von  Productivassociationen  mit  oder
ohne  Staatshilfe  —  schliessen  einander  offenbar  nicht
aus.  Es  ist  vielmehr  höchst  wahrscheinlich,  dass  sich
die  Vergesellschaftung  der  Production,  die  uns  als  das
unvermeidliche  Ende  der  industriellen  Entwickelung  erscheint, ­
  nicht  einförmig  und  durch  die  Anwendung  eines
einzigen  Systems  verwirklichen  wird,  sondern  vielmehr
durch  die  Combinierung  aller  Massnahmen,  aller  Kräfte,
aller  Pläne,  die  auf  dasselbe  Endziel:  die  Unterdrückung
des  arbeitslosen  Einkommens  und  die  Vergesellschaftung
der  Productionsmittel  hinwirken.
            
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