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Der glückliche Zufall, der die Civilisation möglich
gemacht hat, so etwa sagt Rodbertus irgendwo, besteht
darin, dass die gemeinsame Arbeit productiver ist, als
die isolierte.
Auf sich allein angewiesen würde der Mensch kaum
genug zum Leben producieren.
Wenn er aber eingegliedert ist in eine sociale Organisation,
dann wächst die Productivität seiner Arbeit in dem
Masse, wie die Arbeitsteilung, die Arbeitsvereinigung und
die Verbesserung der Werkzeuge seine Macht über die
Dinge vermehren.
In jeder Gesellschaft, wie auch sonst immer ihre Structuf
sein mag, ob auf freier oder auf Sclavenarbeit aufgebaut,
ob capitalistisch oder communistisch organisiert, produciert
die gesellschaftliche Arbeit einen Ueberschuss, einen
Mehrwert, d. h. einen Wert, der grösser ist, als der
Wert der persönlichen Arbeitsleistungen und der sachlichen
Zuthaten aller Art, die während des Productionsprocesses
aufgebraucht wurden.
Während dieser Wertüberschuss aber unter einem
communistischen Wirtschaftssystem zu aller Nutzen verwendet
werden würde, kommt der durch die Arbeit erzeugte
Mehrwert in der capitalistischen — durch die mehr
oder weniger vollständig durchgeführte Trennung von Besitz
und Arbeit gekennzeichneten — Gesellschaft nicht
der Arbeit zu gute. Er wird vielmehr in der Form des
Profits allein von den Besitzern der Productions- und
Austauschmittel in Beschlag genommen.