Full text: Die Entwickelung zum Socialismus

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der Allmende und damit zur Unterdrückung der Weide 
gerechtsame, die für die Wirtschaft der Kleinbauern so 
ausserordentlich wichtig waren. 
„Die Gemeindeweiden,“ so sagten im Jahre 1847 die 
Abgeordneten der Provinz Luxemburg in der belgischen 
Kammer, „sind die sichersten Hilfsmittel für die Armen. 
Sie erlauben ihnen einige Stück Vieh auf der Gemein 
weide zu halten, geben ihnen Futter für dies Vieh, das 
Dach für ihre Hütten und mancher Orten ausserdem 
ein Stück Räutland, das ihnen einen Teil des zum Unter 
halte der Familie notwendige Brot trägt.“ 
Ihres Gemeinbesitzes beraubt — abgesehen von weni 
gen Gegenden, wo noch viel unbebauter Boden vorhanden 
ist, — zum Gebrauche von Geld gezwungen, um das zu 
kaufen, was die Hausarbeit nicht mehr produciert, um 
die immer härter werdenden Staatslasten zu bezahlen, um 
Personal zu lohnen, das ihre durch die Industrie oder 
den Heeresdienst dem Hause entführten Kinder er 
setzen muss, sind die Kleinbauern gezwungen, Tauschwerte 
herzustellen, ihren persönlichen Verbrauch auf ein Mini 
mum einzuschränken, americanisches Schweineschmalz und 
Mehl zu essen, während sie ihre Butter, ihre Eier, ihr 
Rindvieh, ihr Schweinefleisch, sei es auf dem Markte 
der nächsten Stadt, sei es an Zwischenhändler, verkaufen, 
die nur zu oft sie ausbeuten und in Schulden bringen. 
Wenn ferner die Entwickelung der internationalen 
Beziehungen, die Verbesserung der Verkehrsmittel, das 
Pindringen der Cerealien und anderer Landesproducte 
aus überseeischen Ländern die Landwirtschaft allen 
Schwankungen des Weltmarktes ausliefem, dann sehen 
sich die Bauern gezwungen, ihre Productionsmittel zu 
verbessern und die Culturen, die sich nicht mehr lohnen, 
ln lohnende umzugestalten. 
Der Anblick des Landes ändert sich. Das Getreide 
verliert seine althergebrachte Vorherrschaft, es räumt den 
industriellen und gärtnerischen Culturen einen breiten
	        
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