Tabak- und Alkoholmonopole; staatlichen Betrieb der
Eisenbahnen, Posten, Telegraphen und Telephone; die
mehr oder weniger streng durchgeführte Verstaatlichung
der Emissionsbanken, mit Gewinnbeteiligung des Staates;
wir haben die Verstadtlichung des Wassers, des Gases und
der Elektricität, der Strassenbahnen und der Schlacht
häuser; wir haben collectives oder communales Eigentum
an Forsten, Bergwerken, Canälen und Strassen.
Diejenigen Hauptindustrieen, die noch in der Sphäre
des Privatcapitals verbleiben, zeigen fast alle — genau im
Verhältnis der Grossproduction, die die Grösse ihres Ab
satzgebietes erheischt — einen hohen Grad capitalistischer
Concentration: in den Vereinigten Staaten sind die Tele
graphenlinien in den Händen zweier Gesellschaften; einige
grosse Lebensversicherungsanstalten teilen die Welt unter
sich auf ; die grossen Centralemissionsbanken schaffen eine
Leere um sich her, obschon sie kein eigentliches Monopol
haben; der Dreibund des Petroleums, die Zucker- und
Whiskytruste sichern die Herrschaft einer Handvoll Capi-
talisten; die Metallindustrie, Kohlenindustrie und Textil
industrie stellen die vollkommensten Typen der Gross
industrie dar. Und selbst in den Nahrungsmittelindustrieen
oder in der Bekleidungsindustrie, die eine Ausnahme von
der Regel zu machen scheinen, beginnen jetzt die grossen
Magazine, die Genossenschaften, die verschiedenen Formen
der technischen und commerciellen Concentration, eine
grosse Zahl von Kleinhändlern entweder ganz auszuschalten
oder vollkommen zu versclaven.
Wie gross demnach auch die Zahl der Hilfsindustrieen
sein mag, die infolge der wachsenden Arbeitsteilung auf-
spriessen, so kann doch keinem Zweifel unterliegen, dass
alle Hauptindustrieen, wenigstens vom Standpunct der
Production aus, in einer nahen Zukunft socialisiert sein
werden. Und dieses Streben nach Centralisation tritt mit
einer solchen Deutlichkeit auf, dass sogar die Gegner des
Socialismus nicht daran denken können, es abzuleugnen;