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Zwölftes Kapitel.
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Ynderts für gewisse einfache Operationen, welche aber Fabrik-
3eheimnisse bildeten, mit Vorliebe halbe Idioten an.%®
„Der Geist der großen Mehrzahl der Menschen“, sagt A. Smith,
htwickelt sich notwendig aus und an ihren Alltagsverrichtungen.
Sin Mensch, der sein ganzes Leben in der Verrichtung weniger ein-
acher Operationen verausgabt . . . hat keine Gelegenheit, seinen
Verstand zu üben, ... Er wird im allgemeinen so stupid und un-
Wissend, wie es für eine menschliche Kreatur möglich ist.“ Nach-
vom Smith den Stumpfsinn des Teilarbeiters geschildert, fährt er
Ort: „Die Einförmigkeit seines Lebens, das jeder Abwechslung er-
Mangelt, verdirbt natürlich auch den Mut seines Geistes. . .. Sie zer-
Kt Selbst die Energie seines Körpers und verunfähigt ihn, seine
Oo Schwunghaft und ausdauernd anzuwenden außer in der Detail-
‚chäftigung, wozu er herangezogen ist. Sein Geschick in seinem be-
nerren Gewerke scheint so erworben auf Kosten seiner intellektu-
©D, sozialen und kriegerischen Tugenden. Aber in jeder industriellen
nn _Zivilisierten Gesellschaft ist dies der Zustand, worin der
d Sitende Arme (the labouring poor), das heißt die große Masse
de Volkes, notwendig verfallen muß.“ Um die aus der Teilung
nn Arbeit entspringende völlige Verkümmerung der Volksmasse
% Verhindern, empfiehlt A. Smith Volksunterricht von Staats wegen,
°Dn auch in vorsichtig homöopathischen Dosen. Konsequent
kmmisiert dagegen sein französischer Uebersetzer und Kommenta-
dat G. Garnier, der sich unter dem ersten französischen Kaisertum
die „e°mäß zum Senator entpuppte. Volksunterricht verstoße wider
da Ersten Gesetze der Teilung der Arbeit und mit demselben „ächte
long Unser ganzes Gesellschaftssystem“. „Wie alle andern Tei-
Y Sen der Arbeit“, sagt er, „wird die zwischen Handarbeit und
Ststandesarbeit?? ausgesprochener und entschiedener im Maße wie
La % J, D. Tuckett: „A History of the Past and Present State of the
bouring Population. London 1846“, vol. I, p. 149.
üb © A. Smith: „Wealth of Nations“, b. V, ch. I, art. IL [Untersuchungen
d °T das Wesen und die Ursachen des Volkswohlstandes‘“, Buch V, 1. Kap,
Te schnitt.] Als Schüler A. Fergusons, der die nachteiligen Folgen der
aus ig der Arbeit entwickelt hatte, war A. Smith über diesen Punkt durch-
des Slar, Im Eingang seines Werkes, wo die Teilung der Arbeit dem Plan
a Werkes entsprechend. gefeiert wird, deutet er sie nur vorübergehend
üb Quelle der gesellschaftlichen Ungleichheiten an. Erst im fünften Buch
dr das Staatseinkommen reproduziert er Ferguson. Ich habe in „Misere
AS Philosophie“ das Nötige über das historische Verhältnis von Ferguson,
bag mith, Lemontey und Say in ihrer Kritik der Teilung der Arbeit gegeben
Fo dort auch zuerst die manufakturmäßige Teilung der Arbeit als spezifische
Be der kapitalistischen Produktionsweise dargestellt. (S. 122 ff.) [Vgl
zart Lea Philosophie‘, deutsch von E. Bernstein und K, Kautsky. Stutt-
;S. 112 ff.
D. 981. Ferguson x bereits in „History of Civil Society“, part IV, sect. 1,
zu al »Und das Denken selbst kann in diesem Zeitalter der Arbeitsteilung
em eigenen Beruf werden.“