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in folgenden
' im der Ge-Jahr-
samtrein-Banken
gang
ertrag
Süddeutsche
Bodenkreditbank
1899
1900
1901
1902
2541
2694
2829
2874
138
234
243
259
166
54
54
61
Die Steuern
betragen
in Proz.
des Reinertrags
1800 ! 5,4
1800 i 8,7
1800 8,6
1920 9,0
Nürnberger
Vereinsbank
1899
1900
1901
1902
1829
2133
2146
2076
89
144
112
156
252
292
299
300
1200
1425
1500
1500
4,9
6,7
5,2
7,5
Pfälzische
Hypothekenbank
1899
1900
1901
1902
2368
1979
2025
2153
56
178
171
289
301
306
217 ! 262
1105 i
1170 i
1237,
1260
2.4
8,9
8.4
10,1
Trotzdem gerade bei den Grossbanken unter der Wirkung
der Steuerreform die Steuerschraube ausserordentlich
kräftig angezogen wurde, lässt sich ein Rückgang dieser
Betriebe nicht konstatieren, Dividende und Tantiemen sind
nicht magerer ausgefallen, und den Klagen der Banken, i)
dass die Konkurrenz mit den ausserbayrischen Banken zu
sehr erschwert, 2) und der Reingewinn erheblich geschmälert
werde, ist daher keine Berechtigung zuzuerkennen.
•) Oberb. Hk. 1902. p. 295.
2) Im Ber. d. Pfalz. Hk. 1903; p. 232 heisst es u. a.:
„infolge der hoben Staatssteuern müssen die Banken auch un verhältnismässig
hoch zu den Kosten der Gemeindeverwaltung beitragen,
während sie dem Gemeinwesen fast gar keine Lasten verursachen. Dies
wird umso härter empfunden, als der Staat seihst mit der kgl; Bank den
übrigen Banken auf allen Gebieten Konkurrenz macht, was ausser Bayern
in keinem andern Staat der Fall ist.“
Handelskammerbericht 1902 p. 243 heisst es, dass „infolge der
hohen Steuern an eine Erweiterung der Geschäfte nicht mehr gedacht
werden kann, und dass sich die Banken veranlasst sehen, an Orten mit
hohen Umlagen die Filialen eiugeheu zu lassen.“