Object : Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten

20

hier  mit  nachlassenden  Kräften.  Denn  schon  1900  ist
Spanien  um  eine  Kleinigkeit  überholt,  und  1901  ist  es  geschlagen, ­
  da  es  auf  einen  Anteil  von  28  Proz.  reduziert  ist,
während  die  Vereinigten  Staaten  33  Proz.  lieferten.
In  der  Gesamtproduktion  der  Erde  an  Zink  ist  der
*  Anteil  der  Vereinigten  Staaten  erheblich  gestiegen,  und  die
Überlegenheit  des  Rheinlandes,  Belgiens  und  Hollands
betrug  nicht  mehr  wie  ehedem  100  Proz.,  sondern  kaum
noch  60  Proz.
Die  wirtschaftliche  Entdeckung  von  Amerika  macht  von
Tag  zu  Tag  neue  und  ungeahnte  Fortschritte.  Die  Staatengebilde, ­
  die  von  den  Rocky  Mountains,  ihren  Ausläufern
und  den  Sierras  durchzogen  werden,  gelangen  durch
Energie  und  Kühnheit  der  Bewohner  zu  immer  weiterer
Erschließung  mit  unversieglichem  Reichtum  an  Silber
und  Gold.
Die  Golderzeugung  der  Erde  wird  für  das  Jahr  1900
auf  255,6  Millionen  Dollars,  die  Silber-Erzeugung  auf  einen
Münzwert  von  223,5  Millionen  angegeben.  Für  das  Jahr
1901  gehen  die  Schätzungen  in  beiden  Metallen  auf  je
265  Millionen  Dollars.  In  beiden  Jahren  haben  die  Vereinigten ­
  Staaten  den  größten  Anteil  an  der  Produktion
beider  Metalle  gehabt,  31  Proz.  für  das  Gold,  33  Proz.
für  das  Silber.  Von  den  31  Proz.  der  amerikanischen
Erzeugung  entfallen  allein  auf  den  Staat  Colorado  beziehungsweise ­
  auf  den  Bezirk  Cripple  Creek  mehr  als  ein
Drittel.  Es  mutet  geradezu  wie  ein  Märchen  an,  wenn
man  den  wunderbaren  Entwicklungsgang  dieses  Bezirks
überblickt,  der  in  der  Geschichte  der  Minenindustrie  wohl
einzig  dasteht.  In  einem  Dezennium  hat  die  Ausbeute  der
Golderze  zu  nachstehenden  Ergebnissen  geführt:  1891
200  000  $,  1895  7  200  000  $,  1898  15  000  000  £,  1900
22  538  200  $,  1901  25  514  090  $.  Dort  oben  auf  den
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.