Object: Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

Anlagen. 
i. 
Salztausch-Bertrag zwischen Württemberg und Bayern. 
Nachdem in Folge der zwischen dem königl. Würtembergischen Bergrath und 
der königl. Bayrischen General Bergwerks-, Salinen- und Münz-Administration ein 
wechselseitiger Salz-Austausch den Verhältnissen beider Staaten für angemessen be 
funden worden ist, so haben die Unterzeichneten aus Auftrag und im Namen der 
so eben genannten königl. Behörden, und zwar von Seiten des Königl. Würtem 
bergischen Bergraths, der königl. Würtembergische Bergrath 
Ludwig v. Bilfinger, Ritter des königl. Civil-Verdienstordens, und 
der königl. Würtembergische Bergrath 
Abraham Maier 
und von Seite der Königl. Bayrischen General Pergwerks-Salinen- 
und Münz-Administration der königl. Bayrische Oberberg- und 
Salinen-Rath 
Joseph Ludwig von Wolf, Ritter des Königl. Bayrischen Civil- 
Verdienstordens 
unter Vorbehalt der allerhöchsten Genehmigung folgende Uebereinkunft getroffen. 
8 1. 
Der unterm 24. Juli 1819 abgeschlossene Kontrakt, nach welchein Würtemberg 
in dem Etats-Jahr 1. July 
1820/21 12 000 Fässer 
1821/22 8 000 „ 
1822/23 6 000 „ 
Salz von Bayern käuflich übernimmt, bleibt nach allen seinen Theilen bestehe». 
8 2. 
Tauschweise gibt Bayern an Würtemberg ab, in Bayrischem Gewicht, den 
Zentner zu 120 U würtemberg. Gewicht gerechnet: 
a) in dem Etats-Jahr 1. July 1821/22 
in Günzburg 5 000 Zentner 
in Memmingen 8 000 
Zusammen: 10 000 Zentner 
b) in dem Etatsjahr 1822/23 
in Günzburg 5 000 Zentner 
in Memmingen 10 000 „ 
Zusammen: 15 000 Zentner 
o) in dem Jahr 1823/24 
in Memmingen 30 000 Zentner
	        
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