Full text : Wie kann die heimische Cognacindustrie und der deutsche Weinbau gefördert werden?

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des  Weindestillats  durch  Industriespiritus  hat  besonders  Eingang ­
  gefunden,  als  vor  30  Jahren  die  Reblaus  die  Weingelände ­
  der  Charente  fast  ganz  vernichtete.  Dies  geht  besonders ­
  aus  den  nachstehend  verzeichnecen  Zahlen  deutlich
hervor,  nach  denen  die  Expeditionen  von  Cognac  nach  Zerstörung ­
  der  Weingärten  durch  die  Reblaus  sich  vergrößerten
und  bei  weitem  die  Produktion  von  Weindestillat  übertrafen.

In  dem  schon  erwähnten  Werk  von  L.  Ravaz  ist  von

dessen  Mitarbeiter  Mr.  A.  Vivier,

einem  Kenner  der  Verhältnisse

  in  Cognac,  auf  Seite  168  angegeben,  daß  von  Cognac
an  Weinbranntwein  expediert  seien

im  Jahre  1871  .  .  .

229  741  hl

1872  .  .  .

174  741  „

1873  .  .  .

232  643  „

1874  .  .  .

160  310  „

1875  .  .  .

238  725  „

das  ist  in  diesen  5  Jahren  .

1  036  160  hl,

während,  nachdem  die  Reblaus

ihre  Verheerung  beendet

hatte,  als  von  ebendaher  expediert  auf  Seite  383  verzeichnet

  sind

im  Jahre  1881  .  .  .

246  100  hl

1882  .  .  .

248  976  „

1883  .  .  .

222  880  „

1884  .  .  .

233  106  „

1885  .  .  .

266  586  „

das  ist  in  5  Jahren  .  .  .

1  217  648  hl.

Auch  die  nachfolgenden  Zahlen  bestätigen  die  Verwendung ­
  von  Industriespiritus  zur  Herstellung  von  Cognac
in  Frankreich.
Nach  dem  „Bulletin  des  statistiques  du  ministere  des
            
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