Full text : Die wirtschaftliche Entwicklung und Lage der Elektrotechnik in der Schweiz

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Gebiete  seltener  geworden  waren,  ging  man  an  die
weniger  rentablen  Anlagen.
Mit  Hülfe  der  Handelsbanken  war  es  alsdann
möglich,  einen  neuen  Industriezweig  des  Baues  elektr.
Bahnen  zu  inaugurieren.  Da  man  sich  von  dieser  „Neuheit“
noch  mehr  versprach  als  von  dem  Bau  der  Elektrizitäts-Werke,
  liess  man  den  letzteren  alten  Fabrikationszweig
wieder  mehr  oder  weniger  fallen  und  suchte  sich  mit
allen  Kräften  auf  dem  neuen  Gebiete  zu  betätigen.
Um  die  Umwandlung  des  Pferdebahnbetriebes  in
elektrischen  Betrieb  schneller  bewerkstelligen  zu  können,
kaufte  man  in  der  Regel  die  Mehrzahl  der  Aktien  der
betreffenden  Unternehmungen  an,  berief  eine  Generalversammlung ­
  und  beschloss  darin  die  Einführung  des
elektrischen  Betriebes.  Grosse  Kapitalien  waren  hierzu
natürlich  nötig.  Da  dieselben  nicht  selten  auf  Jahre
festgelegt  und  bei  zuweilen  hohem  Bankdiskontsatz  oft
hoch  verzinst  werden  mussten,  war  es  nicht  zu  vermeiden, ­
  dass  die  Verhältnisse  sich  mit  der  Zeit  für  die
Eick  trizitätsfirmen  ungünstig  gestalteten:  es  machte  sich
eine  zu  grosse  Abhängigkeit  von  dem  Finanzinstitut
(der  Bank)  geltend.  Um  sich  aber  der  lohnenden  Tätigkeit ­
  nicht  verschliessen  zu  müssen,  schritten  die  Fabriken
darauf  zur  Gründung  besonderer  Betriebs-  und  hinanzgesellschaften.
  Dies  war  um  so  mehr  angebracht,  als
b 's  zur  vollen  Entfaltung  einer  elektrischen  Anlage  -
Gektrisches  Licht-  und  Kraftwerk  —  oder  eines  elektr.
Bahnbetriebes  und  damit  bis  zum  Abwurf  einei  angemessenen ­
  Rente  immerhin  eine  gewisse  Zeit  veisfreicht,
  eine  Zeit,  für  die  sich  die  modernen  Emissionsbanken, ­
  die  auf  hohe  Liquidität  ihrer  Kapitalien  und
auf  schnellen  Umsatz  angewiesen  sind,  nicht  engagieren
            
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