Full text: Die wirtschaftliche Entwicklung und Lage der Elektrotechnik in der Schweiz

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expandierenden Dampfes direkt in eine rotierende Be 
wegung. Prinzip und Arbeitsvorgang sind dabei im wesent 
lichen ähnlich wie bei einer Wasserturbine. 
Die wirtschaftlichen Vorteile der Dampfturbine 
gegenüber der Kolbendampfmaschine äussern sich in 
der praktischen Verwendung, vor allem in dem be 
deutend kleineren Gewicht, der geringen Raumbean 
spruchung, dem Wegfall schwererem- und hergehender 
Massen und der durch letztere stets hervorgerufenen 
starken Vibration resp. Beanspruchung der Fundamente, 
der einfachen Bedienung, dem ausserordentlich leichten 
Anpassungsvermögen an die Erfordernisse des Betriebes, 
der geringen Abnutzung der metallischen Teile, dem 
geringen Dampfverbrauch und den Ersparnissen an 
Kohlen und Oel. 
Von den Elektrizitätsfirmen der Schweiz sind es 
die Firmen Brown, Boveri & Co., Maschinenfabrik Oeriikon 
und Elektrizitäts - Aktiengesellschaft Alioth, die sich 
mit dem Bau von Dampfturbinen befassen. Ausserdem 
bauen noch Dampfturbinen die Maschinenfabriken Gebr. 
Sulzer (Winterthur) und Escher, Wyss & Co. (Zürich). 
Jede grössere Dampfmaschinenfabrik wird mit der Zeit 
zum Bau dieser Bewegungsmaschinen übergehen müssen. 
Die Kolbendampfmaschine dürfte das Feld zu räumen 
und konstruktiv verbesserten und ökonomisch vorteil 
hafteren Antriebsmaschinen Platz zu machen haben. 
Möglicherweise lolgt der Dampfturbine wiederum die 
Gasturbine, und vielleicht wird letztere, wie Brown, 
Boveri & Co. sich ausdrücken, die Maschine des 20. Jahr 
hunderts sein. Auf technische Einzelheiten jeinzugehen, 
ist hier nicht der Platz.
	        
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