Full text : Die wirtschaftliche Entwicklung und Lage der Elektrotechnik in der Schweiz

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an  Elektrizitätswerken  nicht  mehr  zu  machen  sind,  wo
jede  bedeutendere  Stadt  ihre  elektrische  Beleuchtung,
ihre  elektrische  Slrassenbahn  hat,  wo  es  sich  nur  darum
handelt,  Bestehendes  zu  erhalten?  Was  wird  alsdann
den  auf  eine  grosse  Produktionsfähigkeit  eingerichteten
Konstruktionswerken  zu  tun  verbleiben?  Nun,  wir  sind
Optimisten  genug,  überzeugt  zu  sein,  dass  sich  den
Elektrizitätsfirmen  auch  fernerhin  immer  wieder  neue
Gebiete  der  Betätigung  erschliessen  werden.  Anzeichen
dafür  sind  genug  vorhanden.
Welche  grossen  Probleme  auf  dem  Gebiete  der
sogen.  Wasserfrage,  des  Vollbahnbetriebes  und  der
Binnenschiffahrt  der  baldigen  Lösung  harren,  wurde
bereits  auf  Seite  140  ff.  dargelegt.
Vielversprechende  Aussichten  auf  dem  Gebiete  des
Transportwesens  bietet  ferner  der  Bau  elektrischer  Automobile ­
  und  Omnibusse.  Technische  Unvollkommenheiten,
wie  zu  kurze  Entladungszeit  der  Akkumulatoren  und  zu
grosses  Gewicht  derselben,  die  häufige  Schwierigkeit
der  Kraftbeschaffung  und  die  hohen  Fabrikatpreise  sind
es  wohl,  welche  der  Ausbreitung  des  elektrischen  Automobils ­
  bisher  noch  hindernd  im  Wege  standen.  In
Belgien  hat  man  einigen  der  erwähnten  Hindernisse
bereits  dadurch  zu  begegnen  gesucht,  dass  man  auf
Fahrstrassen  in  Entfernungen  von  15—20  km  jeweils
Kraftstationen  errichtete.  Die  Anlagekosten  für  derartige
Ladestationen  dürften  bald  reichlich  ausgeglichen  sein.
Weit  mehr  als  in  Europa  ist  schon  heute  das  elektrische
Automobil  in  Amerika  verbreitet.  Der  elektrische  Omnibusbetrieb ­
  hat  dem  Ueberlandbahn-(Schmalspurbahn-)
Betrieb  gegenüber  den  Vorteil,  dass  bei  dem  verhältnismässig ­
  geringen  Kraftverbrauch  der  Omnibusse  ihre
            
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