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schwung zu Gunsten des Gebrauchs der Depositen statt. Sodann
wird uns von ihm das Verhältnis der Depositen zu den
Noten bei den Hauptbanken der verschiedenen Ländern im
Jahre 1890 vor Augen geführt, ein Vergleich, der selbstverständlich
zu Ungunsten der kontinentalen Hauptbanken ausfällt,
was uns folgende Tabelle veranschaulicht:
Vergleich der Depositen und Noten bei den Hauptbanken
verschiedener Länder
Beträge in Millionen $ *)■
Oktober 1890 Depositen Noten
Bank von England 145,— 127,—
„ „ Frankreich 70,2 604,4
Belgische Nationalbank .... 13,2 74,4
Niederländische Bank 9,5 86,5
Deutsche Reichsbank 78,7 282,9
Oesterreichi8ch-ungarische Bank . —,— 226,8
New Yorker Banken 413,— 3,5
In England und Amerika ist es eben zur Gewohnheit
geworden, nur bei kleinen Käufen sich der Banknoten zu
bedienen^ während sich der Zahlungsverkehr bei grösseren
Beträgen mittels Schecks vollzieht, wobei es ganz gleiche
Arbeit verursacht, ob der Scheck auf eine grosse oder kleine
Summe ausgestellt wird; die Annehmlichkeit solcher Schecks
besteht darin, dass die langwierige Zählarbeit und Prüfung
des Geldes vermieden wird. Um nun den Gefahren des Betrugs
bezw. der Fälschung, die der Gebrauch des Schecks
vielleicht vor dem der Banknote voraus hat, zu entgehen, bedienen
sich die Amerikaner bezw. Engländer verschiedener
Sicherungsmittel bei ihren laufenden Transaktionen. Ersterer
hat den sogen, certified check eingeführt, welcher vom Bezogenen
akzeptiert sein muss. Ein solcher Scheck wird dann
eine Obligation der Bank. „Das Zertifizieren ist tatsächlich das
Versprechen der Bank zu zahlen, und die ganze Transaktion
wird im Grunde ununterscheidbar von der Ausgabe einer Bank-')
Dun bar, The Theory and History of Banking, p. 50.