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Zur Zeit der Getreideernte stehen die Akkordlöhne für Winter
getreide unbedeutend höher, als die für Sommergetreide und zwar für
Handarbeit um 11 Kop-> für Maschinenarbeit um 8 Kop.
Suchen wir jetzt die Schwankungen der Akkordlöhne im Gouv.
Cherson je nach den verschiedenen Kreisen festzustellen, so können wir
folgende Tabelle aufstellen:
(Tabelle LXXI)
Für Aufackerung: für sämtliche Bestellarbeiten:
mit dem Pflug: mit dem Bukker: mit dem Pflug: mit dem Bukker:
die Frühj. Herbst Friihj. Herbst Frühj. Herbst Friihj. Herbst
Schwankungen: 2,70-3,45 2,61—3,96 1,70—2,24 1,80-2,68 3,42-4,72 3,48-4,72 2,14-3,01 2,42—3,36
der Unterschied
zwischen dem
höchsten und
niedrigsten Lohn
in °/o im Ver
gleich zum
niedrigsten Lohn
0,69
1,35
0,48
0,82
1,30
1,03
0,77
0,94
25
51
21
44
38
31
27
39
Zur
Zeit der
Zur
Zeit der
Getreideernte:
Heuernte: Abmähen, Binden und Schobern:
Winterkorn Sommerkorn
die
der Unterschied
zwischen dem
höchsten und
niedrigsten Lohn
in °| 0 im Ver
gleich zum
niedrigsten Lohn
Hand
Maschinen
Hand
Maschinen
Hand
Maschinen
arbeit
arbeit
arbeit
arbeit
arbeit
arbeit
26-2,05
1,16-1,47
2,78-4,54 2,46-3,74
2,61-4,17
2,21-3,36
0,79
0,31
1,76
1,28
1,56
1,15
62
26
63
51
59
52
Vergleichen wir die Schwankungen der Akkordlöhne mit denen der
Tagelöhne, so sehen wir, dass das Auf und Ab dieser letzten viel grösser
ist als das der ersten.
Noch eine Frage bezüglich der Akkordlöhne haben wir zu beant
worten: Steht der Akkordlohn höher oder niedriger als der Tagelohn für
dieselben Arbeiten? Dazu ist folgende Berechnung zu machen:
Wie wir im Kapitel IV gesehen haben, nehmen alle Handarbeiten
zur Zeit der Getreideernte in Anspruch pro 1 Dess.: