Full text: Die Arbeiterfrage in der Südrussischen Landwirtschaft

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(Tabelle XLIII) 
die Fläche des einem Arbeiter beiderlei 
in 
Prozent um: 
Geschlechtes im Jahre 1861 zu 
gewiesenen Anteiles in Dess. 
in Bessarabien 
85,5 
2,8 
« Cherson 
86,9 
2,4 
« Taurien 
80,0 
4,0 
« Ekaterinoslaw 
87,3 
2,7 
« Dongebiet 
76,5 
6,9 
Es ergibt sich also, dass die den Bauern gehörenden Landanteile 
den Arbeitskräften jedes Hofes nicht entsprechen. Die Anteile sind zu 
klein, um die Arbeitskräfte eines Hofes vollständig in Anspruch zu nehmen. 
Das ruft einen grossen Ueberschuss an Arbeitskräften hervor, die in der 
eigenen Wirtschaft keine Verwendung finden können. Rechnet man aber 
auch die Fläche des von den Bauern gepachteteten Landes hinzu, so 
tritt doch noch immer sehr deutlich hervor, dass die Fläche, die eine 
bäuerliche Arbeitskraft technisch bearbeiten könnte, bedeutend grösser 
als die ihm rechtlich zugewiesene Fläche ist. Infolgedessen ist der Ueber 
schuss der im Arbeitsalter stehenden aber auf eigenem Grund und Boden 
keine Beschäftigung findenden Bevölkerung sehr gross. Das ist aus der 
nachstehenden Tabelle XLIV zu ersehen. Es betrugen: 
in den 
Gouvernements: 
die Flache des 
gesamten, im Besitze 
der Bauern sich be 
findenden kultur- 
fähigen Landes: 
in taus. Dess. 
Orösse des auf je 
einen Arbeiter 
kommenden kultur- 
fähigen Landes: 
in Dess. 
die tatsächliche 
Grosse des Besitzes 
je eines Arbeiters ist 
weniger als die der 
Arbeitskraft entspre 
chenden Fläche um 
in Prozent 
Bessarabien 
1 738 
2,9 
84,9 
Cherson 
3 079 
3,1 
82,9 
Taurien 
2 589 
5,6 
72,0 
Ekaterinoslaw 
3 338 
3,6 
82,5 
Dongebiet 
8 632 
7,0 
75,0 - 
Die gesamte Zahl der tatsächlichen, sich im arbeitsfähigen Alter 
befindenden Bevölkerung betrug im Jahre 1900 in Tausenden: 
in 
Bessarabien 
583,8 
« 
Cherson 
967,2 
Taurien 
461,5 
Ekaterinoslaw 
905,5 
Dongebiet 
1228,5
	        
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